Titelaufnahme

Titel
Transfektion und Expression des Hypoxie-induzierten Faktors in humanen Zelllinien
Weitere Titel
Transfection and Expression of Hypoxia Inducible Factor in Human Cell Lines
VerfasserStiller, Stefan
Erschienen2016
Datum der AbgabeSeptember 2016
SpracheEnglisch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Hypoxie-induzierter Faktor / HIF / VEGF / Transfektion / HeLa / Meg-01 / HEL / Elektroporation / Polyethylenimin
Schlagwörter (EN)hypoxia inducible factor / HIF / VEGF / transfection / HeLa / Meg-01 / HEL / electroporation / polyethylenimine
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Eisenmangel ist ein bekannter Grund für die Entstehung reaktiver Thrombozytose. Außerdem konnte gezeigt werden, dass Eisenmangel die Megakaryopoese antreibt, wobei HIF2α eine Rolle zu spielen scheint.1) Die folgende Arbeit behandelt die Etablierung einer erfolgreichen Transfektionsmethode von HIF2α in Meg-01 und HEL Zellen, an welchen die Megakaryopoese untersucht wurde und in HeLa als Referenz zum Vergleich. Mit den HIF1α und HIF2α Plasmiden konnte eine erfolgreiche Transfektion in HeLa mit Effectene und PEI 25k erreicht werden während Elektroporation zum Zelltod führte. Durch Western Blots und real-time PCRs konnte eine erfolgreiche Transfektion bestätigt werden. Außerdem konnte die aktivierende Wirkung von HIF1α und HIF2α auf VEGF in den transfektierten Zellen auf RNA Niveau nachgewiesen werden. Die benötigte Konzentration an G418 um die transfektierten HeLa Zellen zu selektieren betrug 1500 µg/ml. Während den Experimenten mit den HIF Plasmiden konnte eine Veränderung der Zellform in transfektierten Zellen beobachtet werden.

In Meg-01 und HEL Zellen konnte nur mit dem linearisierten HIF2α Plasmid eine erfolgreiche Transfektion mittels Elektroporation erreicht werden. Neben einer Steigerung der Transfektionseffizienz konnte auch eine Reduktion der Veränderung der Zellform durch die Linearisierung erreicht werden. Real-time PCRs und Western Blots bestätigen eine erfolgreiche Transfektion mit HIF2α in Meg-01 und HEL.

Zusammenfassung (Englisch)

Iron deficiency is a well-known cause of reactive thrombocytosis. Furthermore it could be shown that iron deficiency enhances megakaryopoiesis and HIF2α seems to be involved in that process. The following thesis is about establishing a successful transfection of HIF2α in Meg-01 and HEL cells which have been used to evaluate megakaryopoiesis and in HeLa as a reference cell line for comparison. Successful transfections with HIF2α and HIF1α could be reached in HeLa cells using Effectene and PEI 25k transfection while electroporation killed the cells. Results from western blots and real-time PCRs confirm a successful transfection in HeLa. Furthermore HIF1α as well as HIF2α could be detected as a trigger of VEGF in transfected cells on RNA level. The appropriate dose of G418 to select transfected cells could be identified as 1500 µg/ml. Throughout the experiments with HIF plasmids a change in cell morphology could be observed in transfected cells.

In Meg-01 and HEL transfection was only successful via electroporation using linearized HIF2α plasmid. A better transfection efficiency and a reduction of change in cell morphology could be observed after linearization. Real-time PCRs and western blots could confirm a successful transfection of HIF2α in Meg-01 and HEL cells.