Titelaufnahme

Titel
"Invisible Voice-Work" - Auswirkungen von Kinderdolmetsch auf die Betroffenen und die Rolle der Sozialen Arbeit
Weitere Titel
Invisible Voice-Work - The impact of child interpreting on the affected people and the role of social work
VerfasserPeitler, Sarah
GutachterBakic, Josef
Erschienen2016
Datum der AbgabeNovember 2016
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Kinderdolmetsch / Professionelles Dolmetsch / Laiendolmetsch / Kinderrechtskonvention / Dolmetsch im Krankenhauskontext
Schlagwörter (EN)child interpreting / professional interpreting / laymen interpreting / children-rights-convention / interpreting in context hospital
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

„Invisible Voice-Work - Auswirkungen von Kinderdolmetsch auf die Betroffenen und die Rolle der Sozialen Arbeit“. Wie der Titel der folgenden Arbeit bereits erkennen lässt, beschäftigt sich diese mit der „unsichtbaren Spracharbeit“ von Kindern. Kinderdolmetsch findet in verschiedensten alltäglichen Situationen statt und hat diverse Auswirkungen auf die Betroffenen und deren Umfeld. Welche positiven sowie negativen Auswirkungen diese Laienarbeit von Kindern hat, soll anhand des Literaturteils verdeutlicht werden. Weiters erfolgt eine theoretische Auseinandersetzung mit dem System Familie, der Bedeutung von professionellen Dolmetscher*innen sowie der Kinderrechtskonvention.

Mithilfe dieser theoretischen Grundlagen und unseren empirischen Erhebungen in Form von Fragebögen im öffentlichen Raum sowie vier Expert*inneninterviews, welche in einem Wiener Krankenhaus durchgeführt wurden, wird unsere Forschungsfrage „Welche Auswirkungen hat Kinderdolmetsch auf die Betroffenen aus ihrer Sicht und welche Konsequenzen hat es für die Soziale Arbeit?“ beantwortet und werden unsere Hypothesen überprüft.

Somit wird während der gesamten Arbeit ein Bezug zur Sozialen Arbeit hergestellt und es werden Möglichkeiten aufgezeigt, wo diese ansetzen kann.

Abschließend zeigt diese Arbeit, welche Auswirkungen die Dolmetschleistung auf die Kinder haben kann, inwieweit Kinderdolmetsch den Kinderrechten widerspricht und welche Veränderungs- beziehungsweise Verbesserungsmöglichkeiten in der Praxis relevant sein könnten, um die vorherrschende Situation zu verbessern. Eine Projektskizze, als Vorschlag für die Praxis im Krankenhauskontext, rundet die Arbeit ab.

Zusammenfassung (Englisch)

„Invisible Voice-Work - The impact of child interpreting on the affected people and the role of social work“.

This paper deals with the „Invisible Voice-Work“ of children, as this title declares. Child interpreting occurs in various everyday situations and has an impact on people who are affected by the children´s interpretations as well as on these people´s environment. The first theoretical part of this paper outlines positive and negative effects of this interpreting, as a laymen work of children, on the children. Furthermore, an examination of family as a system, the importance of professional interpreters and the children-rights-convention is carried out.

With the aid of the theoretical base and our empirical studies by a questionary inquiry carried out in the public zone and by interviewing four professionals in a Viennese hospital, our research question „Which impact does child interpreting have on the affected people in their point of view and what are the consequences for social work?“ is answered and our hypotheses are tested.

Therefore, this thesis establishes a relationship to social work and points out possibilities for social work to join in.

Finally, this paper illustrates the impact of the interpreting activity on the children and the contradiction of their interpreting work and children´s rights. It present relevant possibilities of change respectively opportunities for improving the practical, prevalent situation. A sketch of a project as a suggestion regarding the context hospital completes this paper.