Titelaufnahme

Titel
Vergleichsstudie der IRR mehrerer Schlaflabors zur Erstellung eines computergesteuerten Abgleichs der Scorer-Auswertungen
Weitere Titel
Comparative study of the IRR of several sleep laboratories to create a computer-controlled comparison of scorer evaluations
VerfasserDierer, Carina
Erschienen2017
Datum der AbgabeJuni 2017
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Interrater Reliabilität / AASM Scoring Standard / EEG Monitoring / Rechtschaffen & Kales / Schlafstadien Scoring
Schlagwörter (EN)Interrater reliability / AASM scoring standard / EEG monitoring / Rechtschaffen & Kales / Sleep stage scoring
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die Interrater Reliabilität (IRR) ist eine Variable bei den Auswertungen von polysomnografischen Untersuchungen im Schlaflabor und beeinflusst das Ergebnis der Beurteilung von Daten.

Diese Arbeit befasst sich mit den auftretenden Differenzen unterschiedlicher Scorer aus mehreren europaweiten Forschungen. Hierzu wurden Studien verglichen, welche sich mit der IRR im Bereich der Schlafmedizin beschäftigt haben. Besonderes Augenmerk wird hier auf die Beurteilung von Elektroenzephalographischen (EEG) Daten gelegt, welche vor allem in Bezug auf die Bestimmung und Beurteilung der Schlafstadien als Hauptparameter erforderlich sind.

Berechnet werden diese Schwankungen mithilfe von Cohens Kappa sowie auch Fleiss‘ Kappa. Es wurde auch versucht festzustellen ob Variablen wie das Alter oder das Geschlecht der Patientin oder des Patienten eine Auswirkung auf die IRR hat. Als Grundlage für diese Qualitätsverfahren wurden sowohl die American Academy of Sleep Medicine (AASM) Regeln, welche im Mai 2007 erschienen sind (Manual for the Scoring of Sleep and Associated Events), als auch das Manual von Rechtschaffen und Kales zur EEG-Auswertung herangezogen. Die Klassifikation von AASM ersetzt dabei das Regelwerk von Rechtschaffen & Kales, welches seit 1968 als Goldstandard gegolten hat.

In den untersuchten Arbeiten wurde festgestellt, dass die Größe der IRR abhängig von den einzelnen Schlafstadien sowie auch des Gesundheitszustandes der untersuchten Person ist. Durch die vergleichende Analyse konnte festgestellt werden, dass die Klassifikation nach AASM zuverlässiger ist, als die des Rechtschaffen & Kales Standards.

Zusammenfassung (Englisch)

The inter-rater reliability is a parameter in the evaluation of polysomnography data (PSGs) in sleep laboratories which influences the rating and reproducibility of patient data.

This Bachelor’s thesis will show how IRR of different scorers from several European research centers are influencing those relevant data by comparing them to each other. For this analysis, EEG data, which are necessary for the identification of different sleep stages are used. The IRR in the used studies is measured by Cohen’s Kappa, as well as Fleiss’ Kappa.

In the reviewed studies data from healthy patients as well as patients with sleep related disorders, such as sleep apnoea were used, also including studies which deal with patients suffering of depressions and Parkinson disease. Age of the patients as well as their sex have been studied to see if they had a significant impact on the IRR. As a base for this quality assessment the AASM Manual was used, as well as the scoring rules of Rechtschaffen & Kales, which were considered the gold standard for scoring since 1968 till the publication of the new AASM manual in 2007. The reviewed studies show, that the value of the IRR depends on different sleep stages as well as age and health status of the patients. Also between the two classifications differences have been documented, which showed that the results of the scoring parameters were better for scoring with the AASM manual as for scoring using the old guidelines by Rechtschaffen & Kales.