Titelaufnahme

Titel
Die Rolle des Leukämie-inhibierenden Faktors während der Implantation
Weitere Titel
The role of the leukaemia inhibitory factor during implantation
VerfasserLeonhartsberger, Lisa-Marie
GutachterKnöfler, Martin
Erschienen2017
Datum der AbgabeJuni 2017
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Glykoprotein 130 (gp130) / Implantation / Leukämie-inhibierender Faktor (LIF) / Leukämie-inhibierender Faktor-Rezeptor (LIFR)
Schlagwörter (EN)Glycoprotein 130 (gp130) / Implantation / Leukemia inhibitory factor (LIF) / Leukemia inhibitory factor receptor (LIFR)
Zugriffsbeschränkung
 _
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die Implantation ist eine der ersten Stadien der embryonalen Entwicklung. Um eine optimale Einnistung der Blastozyste zu schaffen, ist die Produktion bzw. das Vorhandensein von Wachstumsfaktoren und Zytokinen bedeutend. Eines dieser Zytokine ist der Leukämie-inhibierende Faktor. Dieser reguliert, durch Bindung an seinen Rezeptor und Aktivierung von Signalwegen, eine Vielzahl an Prozessen vor und während der Implantation. Durch das Mausmodell konnten viele dieser Wirkmechanismen und der Einfluss des Leukämie-inhibierende Faktors auf die Implantation beobachtet und mit dem Menschen verglichen werden. In vielen Studien wurde ersichtlich, dass das Fehlen dieses Faktors zu einer fehlerhaften Implantation und in weiterer Folge zu einem Abort führt. Der Grund dafür ist die fehlende Produktion von Adhäsionsmolekülen, wie L-Selektine, Fibronektin und JAM2, die während der Apposition und Adhäsion wichtig sind. Weiters ist der Leukämie-inhibierende Faktor bei der Produktion von Molekülen, die die Trophoblasteninvasion erleichtern, essentiell. Diese Arbeit erläutert mittels Literaturbearbeitung den Einfluss des Leukämie-inhibierenden Faktors auf die einzelnen Stadien der Implantation. Zusätzlich werden die durch den Leukämie-inhibierenden Faktor-vermittelten Signalwege, wie JAK/STAT3, MAPK und PI3K/AKT und die dadurch exprimierten Moleküle und Faktoren während dieser Phase veranschaulicht.

Zusammenfassung (Englisch)

Implantation is one of the first stages of embryonic development. In order to provide an optimal implantation of the blastocyst, the production and presence of growth factors and cytokines is important. One of these cytokines is leukaemia inhibitory factor. By binding to its receptor, it activates several signaling pathways. This regulates a variety of processes before and during implantation. Mechanisms controlled by leukaemia inhibitory factor and its impact on the implantation process were studied and compared with humans by performing experiments with mice. In many studies it was shown that the absence of this factor leads to defective implantation and subsequent abortion, because the production of adhesion molecules, which are important during apposition and adhesion stage, cannot occur. Furthermore, leukemia inhibitory factor also plays an essential role by producing molecules that facilitate trophoblast invasion. This work elucidates the influence of leukaemia inhibitory factor on the individual steps of implantation. In addition, it describes signaling pathways mediated by the leukaemia inhibitory factor, such as JAK/STAT3, MAPK and PI3K/AKT, and the molecules and factors which are expressed in the presence of the particular factor.