Titelaufnahme

Titel
Übersicht über die relevantesten Pathophysiologie Modelle in Präeklampsie mit Fokus auf Extrazelluläre Vesikel und deren Inhalt
Weitere Titel
Overview of most discussed pathophysiology models in preeclampsia with focus on extracellular vesicles and their cargo in feto-maternal communication
VerfasserLippitz, Sandra Maria
GutachterKnöfler, Martin
Erschienen2017
Datum der AbgabeJuni 2017
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Präeklampsie / Extrazelluläre Vesikel / Fas Ligand / Syncytin 1 & 2 / Histokompatibilitätsantigen 1 / Phospholipide / Lipidperoxidation / miR-210
Schlagwörter (EN)Preeclampsia / Extracellular Vesicles / Fas ligand / Syncytin 1 & 2 / Histocompatibility antigen 1 / Phospholipids / Lipid peroxides / miR-210
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Präeklampsie (PE) ist eine multisystemische Erkrankung, die durch eine Hypertonie und eine Proteinurie während der Schwangerschaft definiert wird und auf Grund einer gestörten Plazentation auftritt. Diese basiert auf einer verringerten Invasion von Trophoblasten in die maternalen Spiralarterien, was wiederrum zu einem verminderten Blutfluss zu der Plazenta und eine plazentare Hypoxie und Ischämie zur Folge hat. Studien bewiesen, dass es durch den oxidativen Stress und den erhöhten Blutdruck zu einer erhöhten Freisetzung von extrazellulären Vesikeln (EV) aus der Plazenta kommt, welche zwar wichtig für die föto-maternale Kommunikation sind, aber bei der PE schädliche Einflüsse auf maternale Endothelzellen haben können. Besonders über den Inhalt dieser EV und deren Rolle in der Pathophysiologie von PE wurden in den letzten Jahren zahlreiche wissenschaftliche Publikationen veröffentlicht, nicht zu Letzt da die Ätiologie der Erkrankung noch nicht ausreichend geklärt ist. Das Ziel dieser Arbeit ist es, einen Überblick über den aktuellen Stand der Forschung in Bezug auf die Wirkung von plazentaren EV auf maternale Endothelzellen zu geben. Dabei wird ein besonderes Augenmerk auf jene Proteine, Lipide und microRNAs (miRNAs) gelegt, deren Beteiligung an pathologischen Prozessen der PE in rezenten vielversprechenden Publikationen belegt wurde.

Zusammenfassung (Englisch)

Preeclampsia (PE) is a multi-systemic disease, which is defined through hypertension and proteinuria during pregnancy due to a defective placentation. It is based on a reduced trophoblast invasion into the maternal spiral vessels, which leads to a cumbered blood flow to the placenta causing placental hypoxia and ischemia. Studies proof that oxidative stress and high blood pressure lead to an increased release of extracellular vesicles (EV) from the placenta, which are important for feto-maternal communication, but can lead to maternal endothelial dysfunction in PE. Recently, several papers were published about the cargo of those EV´s and their role in the pathophysiology of PE, since the etiology of this disease has not yet been completely clarified. The aim of this thesis is to give an overview about the current knowledge of research in matters of the impact of placental EV´s on maternal endothelial cells. Therefore, the attention is turned on those proteins, lipids and microRNAs (miRNAs), of which involvement in pathological processes of PE is documented in recent promising publications.