Titelaufnahme

Titel
Probleme der Ausgliederung der Universitäten aus der öffentlichen Verwaltung am Beispiel ausgewählter öffentlicher Universitäten
Weitere Titel
Challenges when outsourcing universities from public administration, using selected public universities as examples
VerfasserSpitzer, Heinz
Betreuer / BetreuerinDvorak, Johann ; Mayer, Stefanie
Erschienen2017
Datum der AbgabeJuni 2017
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)AHStG / Autonomie / Bologna-Prozess / Bologna/Erklärung / Curricula / Curriculare Entwicklung / ECTS / Entwicklungsplan / Kontrollmechanismen / Leistungsvereinbarung / Mittelbau / Öffentliche Verwaltung / Steuerungsinstrumente / Studienordnung / UG 2002 / UniStG / UOG ´75 / UOG ´93 / Vollrechtsfähigkeit / Wissensbilanz
Schlagwörter (EN)AHStG / Autonomy / Bologna Process / Curriculum / Curricular developments / ECTS / Development plan / Control mechanism / Performance agreement / Public Administration / Study regulation / UG 2002 / UniStG / UOG ´75 / UOG ´93 / Intellectual capital statement
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, welche Auswirkungen die Ausgliederung der öffentlichen Universitäten in Bezug auf die curriculare Entwicklung hat sowie mit der Frage, ob die vom Gesetzgeber eingeführten Kontroll- und Steuerungsmechanismen die staatliche Kontrolle bzw. Einflussnahme gewährleisten.

Neben einem kurzen Abriss über die Historie der österreichischen Universitäten beschäftigt sich diese Arbeit mit der Autonomie der öffentlichen Universitäten aus unterschiedlichen Perspektiven.

Im ersten Teil wird die Entwicklung der Autonomie aus der Sicht der hochschulrechtlichen und studienrechtlichen Rahmenbedingungen und deren Veränderung innerhalb der letzten fünfzehn Jahre betrachtet. Wesentliche Veränderungen zwischen den alten und den neuen Rechtsnormen werden dabei auszugsweise aufgezeigt.

Der zweite Teil beschäftigt sich mit der curricularen Entwicklung der letzten eineinhalb Jahrzehnte. Analysiert werden Vorteile und Nachteile der zum jeweiligen Zeitpunkt gültigen Rechtsnormen aus unterschiedlichen Blickwinkeln, wobei auch die Umstellung vom zweigliedrigen Ausbildungssystem auf das dreigliedrige System gemäß dem Bologna- Prozess Berücksichtigung findet. Die Auswirkungen der verschiedenen Ausprägungen auf Studierende sind auch Gegenstand der Betrachtung.

Der dritte und letzte Bereich der Arbeit befasst sich mit den Kontroll- und Steuerungsmechanismen, die im Zuge der Universitätsautonomie in den entsprechenden Gesetzen und Verordnungen verankert wurden, um die universitäre Entwicklung aus gesamtösterreichischer Sicht seitens der öffentlichen Verwaltung zumindest teilweise beeinflussen zu können. Aufgezeigt werden dabei auch die Grenzen dieses Einflusses.

Zusammenfassung (Englisch)

This paper is about determining which effects the outsourcing of public universities entails with respect to curricular development and, moreover, it is about defining whether adopted control mechanisms can ensure state control and influence.

Alongside a short synopsis about the history of the Austrian universities, this paper deals with viewing the autonomy of public universities from varied perspectives.

In the first part of the paper, the development of university autonomy is taken under consideration from the point of view of higher-education legal framework conditions as well as from the point of view of how they have changed in the past fifteen years. Significant changes between the old and new legal regulations are identified in excerpts.

The second part of the paper deals with curricular developments over the last one and a half decades. The pros and cons of the respectively current legal regulations are considered from different perspectives, by also taking into account the reorganization from a two-part to a three-part higher-education system according to the Bologna Process. Moreover, the effects of these different systems and their characteristics on students are determined.

The third and last part of the paper is about the control mechanisms which have been laid down in the respective laws and legal regulations in the course of establishing university autonomy, in order to enable public administration to have an, at least partial, impact on university development, considering Austria as a whole; hereby, impact thresholds are also shown.