Titelaufnahme

Titel
Diskriminierung ist "normal" : Antidiskriminierung von jugendlichen Flüchtlingen im Schulsystem
Weitere Titel
Discrimination is "normal" Anti-discrimination of young refugees in the "Austrian School System"
VerfasserMitterdorfer, Claudia
Betreuer / BetreuerinGerlich, Chiara
Erschienen2017
Datum der AbgabeMärz 2017
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)jugendliche Flüchtlinge / Antidiskriminierung / österreichisches Schulsystem / Schule / Diskriminierung / System Schule / Flüchtling
Schlagwörter (EN)young refugees / anti-discrimination / Austrian School System / discrimination / school / refugee
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

„Diskriminierung ist „normal“, so lautet der Titel dieser Bachelorarbeit. Diskriminierung von jugendlichen Flüchtlingen passiert im Schulsystem auf unterschiedlichen Ebenen, durch unterschiedliche Motive und Arten. Dies hat starke Auswirkungen auf sie. Verschiedene gesellschaftliche Hintergründe, wie Macht- und Herrschaftsverhältnisse, Ungleichheiten als auch gewisse Vorstellungen und Bilder von den „Anderen“- den Flüchtlingen- produzieren und re-produzieren Vorurteile und Diskriminierung. Jugendliche Flüchtlinge kommen im System Schule mit diesen gesellschaftlichen Strukturen in Kontakt. Bedingt durch die Vorhaben der Integrationspolitik, erfahren sie eine vorwiegende Sprachintegration und Anpassung an die Wert- und Normvorstellungen der österreichischen Gesellschaft. Das Bildungssystem, mit seinen unterschiedlichen Funktionen und seiner Organisation, produziert für die jugendlichen Flüchtlinge eine in sich strukturelle Diskriminierung auf unterschiedlichen Ebenen. Dieser muss entgegen gewirkt werden. Für die Soziale Arbeit ist dadurch eine antidiskriminierende Arbeit mit den jugendlichen Flüchtlingen im System Schule essentiell, weshalb unterschiedliche Handlungsansätze und Konzepte zur Antidiskriminierung aufgegriffen und diskutiert werden.

Zusammenfassung (Englisch)

„Discrimination is „normal“, that is the title of this Bachelor‘s thesis. Discrimination of young refugees happens on different levels and areas in the “Austrian School System“ and has various motives, forms and strong effects on all the persons concerned. Different social and legal backgrounds, such as balance of power, power relations, inequalities and ideas and images of „foreigners“- the refugees- produce and reproduce discrimination and prejudices. Through the “Austrian School System“ young refugees get in contact with the Austrian social structures and experience voice integration and adaption to the value systems and norms of the Austrian society. The Austrian education system produces discrimination of a structural nature through its different functions and its organisation. These discriminations can be seen at different levels, that‘s why it must be countered. In the “Austrian School System“ anti- discrimination measures and guidelines are really important for the Social Work in the working phase with young refugees. Therefore different concepts and action approaches are discribed and discussed in this Bachelor‘s thesis.