Titelaufnahme

Titel
Die Führungskraft als Moderatorin oder Moderator im Konfliktfall
Weitere Titel
The manager as moderator in case of a conflict
VerfasserAlbert, Nina
GutachterHödl, Alfred ; Hartmann, Natalia
Erschienen2017
Datum der AbgabeJuni 2017
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Moderationsrolle / Rollen / Eskalationsstufen / Konfliktlösung / Konfliktbearbeitung / Führungskraft / Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Schlagwörter (EN)moderating role / roles / escalation levels / conflict resolution / conflict management / managers / employees
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Thematik der Moderationsrolle von Führungskräften im Bereich des öffentlichen Dienstes. Führungskräfte tragen die Verantwortung, Konflikte zwischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu bearbeiten, zu lösen und allenfalls im Vorfeld Konflikten vorzubeugen. Daher wurde das Rollenspektrum nach JIRANEK und EDMÜLLER untersucht, welches für eine Führungskraft wichtig sein kann, eine rasche und im besten Falle konsensuale Lösung zu finden. Diese unterschiedlichen Rollen, im speziellen Initiatorin oder Initiator, Beraterin oder Berater, Konfliktbegleiterin oder Konfliktbegleiter und Konfliktmanagerin oder Konfliktmanager, sind Teil der Moderationsrolle der Vorgesetzten. Diese stehen in einem engen Zusammenhang mit den Eskalationsstufen nach GLASL. Um die Forschungsfrage zu beantworten wurden acht qualitative Leitfadeninterviews mit Führungskräften aus der öffentlichen Verwaltung durchgeführt. Die Interviews wurden nach der Methode von BRAUN und CLARKE thematisch analysiert. Aus diesen Schritten konnten folgende Erkenntnisse gewonnen werden: die interviewten Führungskräfte nehmen ihre Verantwortung gegenüber den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern durchgehend wahr, jedoch wurde oftmals in Konfliktfällen eine weniger erfolgsversprechende Moderationsrolle eingenommen. Es konnte erkannt werden, dass die Rolle der Beraterin oder des Beraters und die Rolle der Begleiterin oder des Beleiters am häufigsten von allen Führungskräften eingenommen wurde. Jedoch wurden diese nicht immer als lösungsorientiert eingestuft. Ein Lernfeld in Bezug auf Konfliktmanagement konnte identifiziert werden. Die gezielte Weiterbildung der Führungskräfte in diesem Bereich wäre eine erfolgversprechende Entwicklungsmöglichkeit für die gesamte Organisation.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis deals with the topic of the moderating role of executives in public administration. Managers are responsible for dealing with conflicts between employees, for resolving these conflicts and, if necessary, preventing them. Therefore, the role spectrum according to JIRANEK and EDMÜLLER was investigated, which can be important for executives in order to find a fast and at best a consensual solution. These different roles, in particular initiator, consultant, conflict attendant, or conflict manager, are part of the moderating role of superiors. They are closely related to the escalation levels according to GLASL. In order to answer the research question, eight qualitative guided interviews were conducted with managers of the public administration. The interviews were thematically analysed using the method of BRAUN and CLARKE. These steps produced the following results. The interviewed managers took their responsibility for the employees, but they often took a less promising moderating role in cases of conflict. It was identified that the role of the consultant and the role of the conflict attendant was most often taken by all managers. However, these roles were not always classified as solution-oriented. A learning area related to conflict management was identified. Further training of managers in this area would be an opportunity of development for the entire organization.