Titelaufnahme

Titel
InnovationsträgerInnen – Ihre Motive, Ziele und Interdisziplinaritäten : Das Beispiel der Grazer Stadtverwaltung
Weitere Titel
Innovation Managers - Their motives, aims and interdisciplinarity The example of Graz City Administration
VerfasserRauscher, Barbara
GutachterRanet, Andreas ; Hartmann, Natalia
Erschienen2017
Datum der AbgabeJuni 2017
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Innovation / Veränderung / Wirtschaftsförderung / Ministerien / Bundesländer / Motive / Ziele / Interdisziplinarität / Kreativität / Service Design / Design Thinking
Schlagwörter (EN)Innovation / Change / Economic Development / Ministries / Countries / Motives / Aims / Interdisciplinarity / Creativity / Service Design / Design Thinking
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Arbeit beschäftigt sich mit Innovation.

Den Begriff Innovation mit der öffentlichen Verwaltung in Verbindung zu bringen, mag in der Wahrnehmung der Öffentlichkeit noch nicht manifestiert sein.

Wenn man bereit ist, die Tätigkeiten und Herangehensweisen der im öffentlichen Dienst Beschäftigten einer näheren Betrachtung zu unterziehen, wird man auf allen Ebenen eine bereits seit langem sich vollziehende Öffnung hin zum modernen Dienstleistungsstaat nicht verleugnen können. Ausgestaltung und Tempo des Vollzugs mögen unterschiedlich sein, aber der Weg hin zu Neuem und zu Verbesserungen ist beschritten.

Ein Abriss der 15 Ministerien, neun Landesverwaltungsorganisationen und auch des Hauses Graz über die derzeit aktuell präsentierten Inhalte mit Innovationsbezug verdeutlichen sowohl das differente Verständnis des Begriffs, als auch die Relevanz, die der Innovation individuell beigemessen wird.

Öffnung bedeutet Veränderung und Veränderung will gut organisiert sein.

Dies bedingt einerseits die Hinwendung zur Theorie, zu different ausgestalteten Modellen und teils auch kontroversen Konzepten. Gerade bei Innovationen ist die Orientierung an Projektmanagement-Denkansätzen hilfreich, da bei Innovation das Ziel, das Ergebnis, das Ende, die Erkenntnis meist noch nicht definiert und fixiert ist, auch nicht sein kann.

Andererseits erfordert es einen genauen Blick auf die derzeit gelebte Praxis, um dann auf das aus diesen beiden Bereichen Theorie und Praxis gewonnene Wissen zuzugreifen und mit weiteren Unterstützungsmaßnahmen hin zu einem noch besseren und noch bürgerInnenfreundlicher gestalteten Verwaltungsservice zu gelangen.

Wie sich diese Veränderung von jahrzehntelang gleich gelebten Strukturen hin zu einem modernen Dienstleistungsbetrieb vollzieht, welche Werkzeuge zum Einsatz kommen und was dabei zur Unterstützung dienen kann, zeigt der praxisbezogene Teil dieser Arbeit. Dabei werden die Zugänge zu Innovation von acht exponierten Führungskräften im Haus Graz in Form einer qualitativen Inhaltanalyse mittels acht ExpertInneninterviews betrachtet. Deren Aussagen geben auch Auskunft darüber, wie sie Innovation in die Ausgestaltung ihrer Führungsverantwortung integrieren und inwiefern sie mit anderen Gemeinden, auch anderen Denkschulen und international kooperieren.

Mit dieser Herangehensweise ist es möglich, eine Empfehlung abzugeben, welche Grundsituation geschaffen werden sollte, um Innovationen zu ermöglichen und deren Entwicklung zu unterstützen.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis deals with innovation.

Linking the concept of innovation to public administration may not be realized in public perception. Examining the activities and approaches of public service employees, there is no denying, the opening to modern service state at all levels takes place. The structure and pace of implementation may be different, but the way to a new style and improvements has started.

A survey of the 15 ministries, nine state administrations and also the “Haus Graz” on currently presented contents with an emphasis on innovation illustrate both the different understanding of innovation as well as the relevance, which is individually dependent

To open means to change and change wants to be well organized.

This, on one hand, requires the use of theory, differently designed models, and sometimes controversial concepts. Orientation to project-management thinking approaches is helpful, since target, result, end and cognition is usually not yet defined and fixed, cannot be defined and fixed.

On the other hand, it requires a close look at current practice, in order to gain access to cognition of theory and practice and with further support to arrive at an even better and more citizen-friendly administrative service.

The part of this thesis related to practice shows how this change takes place from a decades-ago-like structure to a modern and future-oriented service enterprise. It also shows which tools are used and which can serve as a support. At the same time, it focuses on the attitude to innovation of eight executives in the House of Graz in the form of a qualitative content analysis. Their statements also provide information about how they integrate innovation into their management responsibilities and how they cooperate with other also international municipalities and other science institution.

With this approach, it is possible to make recommendations to support innovation and its development.