Titelaufnahme

Titel
Ein Fall aus vier Perspektiven
Weitere Titel
Four perspectives on one case
VerfasserMelzer, Marco
GutachterKaiser, Beatrix
Erschienen2016
Datum der AbgabeMärz 2016
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Kinder-und Jugendhilfe / Unterstützung der Erziehung / Prävention / Vermeidung von Fremdunterbringung / Sozialpädagogische Familienhilfe
Schlagwörter (EN)Child an youth welfare / Prevention / Perspectives / Avoidance of foster care / Patenting support / Socio-pedagogical family assistance
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Seit den 1980er Jahren besteht ein unverkennbarer Trend in der Kinder- und Jugendhilfe: die

Ausweitung von familienunterstützenden bzw. -ergänzenden Erziehungshilfen trat als wesentliche

Aufgabe der Kinder- und Jugendhilfe immer mehr in den Vordergrund. Demnach

gewannen Maßnahmen der Unterstützung der Erziehung eine bedeutsame Rolle. Durch deren

Gewährung seitens den Kinder- und Jugendhilfeträgern wird der Verbleib der betroffenen

Kinder im Familiensystem ermöglicht und das Ziel der Reduzierung von Fremdunterbringungen

gestärkt.

Ausgehend von dieser Entwicklungslinie fokussiert sich die vorliegende Arbeit auf die Umsetzung

sekundär präventiver Maßnahmen in der Kinder- und Jugendhilfe, welche das Ziel

der Vermeidung von Fremdunterbringungen verfolgen. Diesem Interesse wird mittels Literaturrecherche

nachgegangen und es wird weiterführend anhand Leitfadeninterviews erforscht.

Die Ergebnisse der Forschung weisen auf Aspekte hin, die beim Praxisbeispiel zu einem gelingenden

Fallverlauf geführt haben. Am Ende wird die Normierung, die in Erziehungshilfen

stattfindet, kritisch abgehandelt. Durch das mangelhafte Angebot primär präventiver Maßnahmen

entwickelt sich eine Projektidee, die eine Stärkung dieser Ebene erzielt.

Zusammenfassung (Englisch)

A distinctive trend has had a strong presence since the 80s within child and youth welfare.

The spread of support as well as complementation of parental aid submerged as the main

task in the branch. Measures of supporting education were assigned an important role. The

goal of these measures is to establish good parameters for affected children to be able to

stay in their family's system and subsequently reduce the number of children that have to be

fostered.

Forthcoming from this line of development, the work at hand focuses on implementing secondary

preventional measures in child and youth welfare, aiming to avoid having to foster

children in other families. Through literary research this interest is pursued and further scrutinized

by guidelining interviews. Results of this research point to aspects that have had a

successful path in the practical example. The paper will end with a critical viewpoint on standardization

that takes place in educational measures. Through a deficiency of proposed primary

preventional measures an idea for this project developed which aims to strengthen that

platform.