Titelaufnahme

Titel
Nichtpharmakologische Interventionen zur Schlafförderung
Weitere Titel
Nonpharmacological interventions to promote sleep
VerfasserLindorfer, Klara
GutachterHalbmayr-Kubicsek, Ursula
Erschienen2016
Datum der AbgabeJuni 2016
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)nichtpharmakologisch / Schlaf / Insomnie / Aromatherapie / Massage / Musik
Schlagwörter (EN)nonpharmacological / sleep / insomnia / aromatherapy / massage / music
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Einleitung:

Schlaf ist für den Körper des Menschen unverzichtbar und überlebensnotwendig. Ist dieser beeinträchtigt oder von zu kurzer Dauer, kann es zu Müdigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten, Erschöpfung, Störungen der Tagesfunktionalität und Ähnlichem kommen. Das Ziel dieser Arbeit ist, herauszufinden, wie sich nichtpharmakologische Interventionen zur Schlafförderung (Aromatherapie, Massage, Musik) auf erwachsene Menschen mit Insomnie auswirken.

Methode:

Die Literaturarbeit basiert auf einer systematischen Literaturrecherche in den Datenbanken Medline via Pubmed, Academic Search Elite via EBSCO host und CINAHL via EBSCO host unter Verwendung folgender Suchbegriffe: „insomnia“, „sleep“, „nonpharmacological“, „alternative therapy“, „massage“, „back massage“, „music“, „aromatherapy“ und Weitere. Die Studien wurden anhand der Ein- und Ausschlusskriterien selektiert. Für die Arbeit verwendet wurden zwölf Studien.

Ergebnisse:

Der Großteil der Studien zeigt signifikante Verbesserungen des Schlafes (PSQI-Rückgang, längere Schlafdauer, höhere Schlafeffizienz, etc.) durch Aromatherapie, Musik und Massage. Am eindeutigsten sind die Ergebnisse der Schlafförderung mit Musik. Aromatherapie bewirkt großteils signifikante Ergebnisse. Kontrovers diskutiert wird die Massage, jedoch belegen die Hälfte der Studien zu dieser Intervention die Effizienz dieser Methode.

Diskussion:

Nichtpharmakologische Methoden sollten vermehrt Zuhause und im Krankenhaus angewendet werden, da es sich dabei um sichere, unkomplizierte, wirkungsvolle und kostengünstige Interventionen zur Schlafförderung handelt. Es besteht jedoch noch erheblicher Forschungsbedarf, was notwendige Dauer der Anwendung, Wirkung verschiedener Arten ätherischer Öle, Musik, sowie Massagetechniken und geschlechts- und altersspezifische Unterschiede betrifft.

Zusammenfassung (Englisch)

Objective:

Sleep is essential for the body of humans. Sleep disturbances or lack of sleep can cause fatigue, impaired cognitive functioning, exhaustion, troubles in daytime functioning and others. The aim of this work is to evaluate how sleep promotion via nonpharmacological interventions (aromatherapy, massage, music) affects adults with insomnia.

Methods:

This literary work is based on a systematic literature-review using Medline via Pubmed, Academic Search Elite via EBSCO host and CINAHL via EBSCO host. The keywords involved were: „insomnia“, „sleep“, „nonpharmacological“, „alternative therapy“, „massage“, „back massage“, „music“ and „aromatherapy“. The received studies were selected on the basis of inclusion and exclusion criteria. Twelve studies met all criteria and were used for this work.

Results:

The majority of the studies showed significant better sleep (decrease in PSQI, longer sleep duration, increased sleep efficiency,…) after aromatherapy, massage and music interventions. The most effective intervention according to the studies is the music intervention. Aromatherapy significantly improved sleep too. Concerning massage there are on the one hand studies which couldn´t find evidence for it´s sleep promoting effect. On the other hand some studies confirm the positive effects of massage therapy on sleep.

Conclusion:

Nonpharmacological interventions should be used more frequently for sleep promotion at home and in the hospital because they are save, easy to understand, effective and cheap. However there is a necessity of further research on this topic, concerning the required duration of the intervention, different types of essential oils, music and massage techniques as well as gender- and age-specific differences of the outcome.