Titelaufnahme

Titel
Der Umzug ins Pflegeheim : Negative Auswirkungen und diesbezüglich mögliche Bewältigungsstrategien
Weitere Titel
The Relocation to a Nursing Home Negative effects and possible coping strategies
VerfasserZiebermayr, Sabine
GutachterHalbmayr-Kubicsek, Ursula
Erschienen2016
Datum der AbgabeJuni 2016
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Pflegeheimbewohner / Ältere Menschen / Pflegeheim / Identität / Entscheidung / Umzug / Übergang
Schlagwörter (EN)Nursing home resident / Elderly people / Residential care / Identity / Decision / Relocation / Transition.
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Hintergrund: Das Leben im Alten- und Pflegeheim ist in der heutigen Gesellschaft nicht mehr wegzudenken. Der Umzug in eine Pflegeeinrichtung wird oft als die letzte, endgültige und irreversible Wohnentscheidung erlebt. Der Heimeintritt ist stark negativ besetzt und wird als Beginn vom Ende, als Endstation oder Wartesaal auf den Tod betrachtet. Viele Erwartungen und Entscheidungen fließen in den Prozess der Übersiedelung mit ein.

Ziel: Die vorliegende Literaturarbeit zeigt auf, wie der Umzug ins Pflegeheim wahrgenommen wird und welche Strategien dazu beitragen, damit er positiv verläuft.

Methode: Zur Beantwortung der Forschungsfrage wird eine systematische Literaturrecherche durchgeführt. 64 Studien werden hinsichtlich Ein- und Ausschlusskriterien überprüft. Schließlich werden zwölf Studien im Ergebnisteil verwendet.

Ergebnisse: Der Einzug in ein Altenheim stellt für viele ältere Menschen eine unüberwindbare Herausforderung dar. Der Anpassungsprozess dauert in der Regel zwischen drei und zwölf Monaten und geht mit Traurigkeit, Depressionen und Selbstzweifeln einher. Ebenso wird vom Verlust der Privatsphäre, Autonomie und Würde berichtet. Wenn das Pflegepersonal und Angehörige, die Bewohnerinnen und Bewohner im Übersiedelungsprozess unterstützen und fördern, kann dieser erleichtert werden.

Diskussion: International ist dieses Thema noch wenig beforscht. Erkenntnisse über die Auswirkungen auf die Identität des Menschen und pflegerelevante Praxistipps sind in weiterführenden Studien erforderlich.

Zusammenfassung (Englisch)

Background: The nursing home has become indispensable in today´s society. The move to a nursing home is often experienced as the last, final and irreversible residential decision. The home admission carries strongly negative connotations and is regarded as the beginning of the end, as the terminus or waiting room for death. Many expectations and decisions flow in the process of the relocation.

Aim: The present literature review shows how the moving in a nursing home is perceived, and which strategies help that it is positive.

Method: For answering the research question, a systematic literature search is conducted. 64 studies are reviewed for inclusion and exclusion criteria. Finally, twelve studies are used in the result part.

Results: The moving in a nursing home represents an insurmountable challenge for many older people. The adjustment process usually takes between three and twelve months and is accompanied by sadness, depression and self-doubt. Likewise, the loss of privacy, autonomy and dignity are reported. If the nursing stuff and family members support and encourage the inhabitants, the process of relocation can be facilitated.

Discussion: International, the topic is currently little explored. The findings on the impact on the identity of the people and care relevant practical advice are required in further studies.