Titelaufnahme

Titel
Apallisches Syndrom - Wacher als vermutet
Weitere Titel
the apallic syndrome - more awake than suspected
VerfasserFischer, Marion Anna
Betreuer / BetreuerinPagani, Michael
Erschienen2016
Datum der AbgabeJuli 2016
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Apallisches Syndrom / Schädel-Hirn-Verletzungen / Wahrnehmung / Basale Stimulaiton / Kinästhetik
Schlagwörter (EN)apallic syndrome / brain injuries / awareness / Basic Stimulation / Kinesthetic
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Zusammenfassung

Hintergrund: Schwere Schädel-Hirn-Verletzungen können dazu führen, dass Menschen ins Koma fallen. Erlangen sie innerhalb vier Wochen ihr Bewusstsein nicht zurück, befinden sie sich im Wachkoma, dem sogenannten apallischen Syndrom. Bei diesem Phänomen der reaktionslosen Wachheit, haben die Patient*innen die Augen geöffnet, aber scheinbar keine bewusste Wahrnehmung zur Außenwelt. In der Betreuung von Wachkomapatient*innen stellt sich immer wieder die Frage, wie viel sie tatsächlich wahrnehmen.

Ziel: Das Ziel der Bachelorarbeit, ist die effizientesten Betreuungs- und Behandlungskonzepte bei Wachkomapatient*innen zu erläutern. Die Autorin möchte zeigen, welche positiven Auswirkungen Basale Stimulation und Kinästhetik auf Patient*innen im Wachkoma haben, und ob diese die Wahrnehmung fördern können.

Methodik: Die Bachelorarbeit wurde mittels einer systematischen Literaturrecherche verfasst. Es wurden Studien und Artikeln aus Fachzeitschriften der letzten 10 Jahre verwendet. Außerdem verwendete die Autorin ein Buch für die Begriffsdefinitionen und für die Ergebnisse.

Ergebnisse: Basale Stimulation und Kinästhetik wirken sich vielseitig positiv auf den Krankheitsverlauf der Wachkomapatient*innen aus. Die beiden Behandlungskonzepte verbessern die motorischen, sensorischen und kognitiven Fähigkeiten. Außerdem fördern sie die Wahrnehmung und steigern die Aufmerksamkeit.

Schlussfolgerung: Wachkomapatient*innen nehmen mehr wahr, als manchmal gedacht wird. Es ist wichtig, ihnen eine Chance zu geben, aktiv am Leben teilhaben zu können.

Schlüsselwörter: Apallisches Syndrom, Schädel-Hirn-Verletzungen, Wahrnehmung, Basale Stimulaiton, Kinästhetik

Zusammenfassung (Englisch)

Abstract

Background: Serious brain injuries can cause that people fall into a coma. In the case that their consciousness does not return within four weeks, they are in a vegetative state, better known as apallic syndrome. This is the phenomenon of an unresponsive wakefulness. While the patients seem to have no conscious awareness about their environment they have their eyes open. Concerning the medical care of patients with the apallic syndrome the question of how much they actually perceive raises again and again.

Aim: The aim of the dissertation is to explain the most efficient concepts for the treatment and care of patients with the apallic syndrome. The author wants to show which positive effects Basic Stimulation and Kinesthetic have on patients in the vegetative state and if they can support patients awareness.

Methods: The dissertation was written by using a systematic literature research. The author used studies and articles from different journals of the last ten years. Furthermore, a book was used for definitions and results.

Results: Basic Stimulation and Kinesthetic have various positive effects on patients with the apallic syndrome. Both concepts improve the motoric, sensorial and cognitive abilities. Furthermore, they promote awareness and increase attention.

Conclusion: Patients in the vegetative state perceive more than anyone thought. It is important to give them the chance to actively participate in life.

Keywords: apallic syndrome, brain injuries, awareness, Basic Stimulation, Kinesthetic