Titelaufnahme

Titel
„Restorative Justice“ – ökonomische, soziologische und sozialarbeiterische Aspekte bei der Umsetzung in Österreich
Weitere Titel
“Restorative Justice” – economical, sociological and social work driven aspects within the Austrian implementation
VerfasserMelzer, Marco
Betreuer / BetreuerinWieländer, Georg
Erschienen2017
Datum der AbgabeMärz 2017
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Restaurative Maßnahmen / Punitive Maßnahmen / Diversion / Tatausgleich / Außergerichtlicher Tatausgleich / Täter-Opfer-Ausgleich / Soziale Arbeit / Strafverfahren / Strafrechtsverfahren / Strafen / Gemischtes Doppel / Soziale Arbeit / Sozialnetzkonferenz / Mediation
Schlagwörter (EN)Restorative Justice / restorative arrangements / punitive arrangements / diversion / out of court settlement / victim-offender mediation / social work / criminal proceedings / circling / mediation
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Seit der erstmaligen österreichischen Versuche 1985, die Restorative Justice in Form des „Außergerichtlichen Tatausgleiches“ anzuwenden, erlebte dieses Verfahren innerhalb der Diversion Höhen und Tiefen. Nach anfänglicher Euphorie und breitflächiger Zustimmung der neuen Herangehensweise, kam es in den letzten Jahren zu einem beträchtlichen Rückgang der gerichtlichen Zuweisungen.

In vorliegender Arbeit werden ökonomische und soziologische Aspekte fokussiert, die dazu beitragen könnten, eine Zu- oder Abnahme der Zuweisungszahlen zu erklären. Des Weiteren wird versucht, den Wirkungsbereich der Sozialen Arbeit bei restaurativen und punitiven Maßnahmen zu erörtern und mögliche Problemstellungen und Lösungsansätze in beiden Verfahren zu ermitteln. Nach der rechtlichen Definition und den Zuweisungsbestimmungen für diversionelle Maßnahmen, wird mittels vergleichender Literaturrecherchen und Statistikauswertungen versucht, sowohl die „Straflust“ der Bevölkerung und des Staates als auch das scheinbar konträre Bedürfnis der Gesellschaft nach „Sozialem Frieden“ genauer zu erörtern.

Zusammenfassung (Englisch)

Since the first Austrian attempts to implement the Restorative Justice in form of the so called out of court settlement back in 1985, there have been ups and downs for this special procedure. After primarily acceptance for the new approach, there has been a decrease of court-ordered referrals over the last past years.

In the following exposition, the author tried to measure these decreases by means of economical and sociological aspects. Further it has been focused on the spheres of action by social workers within restorative and punitive arrangements and potential nonconformities and solutions within these approaches. After judicial definitions and the identification of referrals there has been tried to clarify the “joy of punishing” on the part of the general public and the government as well as the simultaneously human need for social peace on the part of society.