Titelaufnahme

Titel
Entlassungsmanagement als Möglichkeit zur Verminderung von stationären Wiederaufnahmen in Krankenhäusern
Weitere Titel
Discharge management as an opportunity to reduce the stationary resumption in hospitals
VerfasserMühlehner, Anna
GutachterPagani, Michael
Erschienen2016
Datum der AbgabeJuli 2016
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Entlassungsmanagement / Kooperation / Kommunikation / Netzwerk / Wieder-aufnahme
Schlagwörter (EN)discharge management / cooperation / communication / network / resumption
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Hintergrund: Das Entlassungsmanagement begleitet Patienten*innen und deren Angehörige in der beunruhigenden Phase der Überleitung vom Krankenhaus nach Hause oder in eine weiterversorgende Institution. Die Sicherstellung einer kontinuierlichen Versorgung nach der Entlassung wird angestrebt. Mit dem Einsatz von Maßnahmen, welche die Autonomie und den Bedarf der Betroffenen berücksichtigen, kann ein erfolgreicher Übergang stattfinden.

Die Beratung und Schulung bezüglich des Umgangs mit der Erkrankung im täglichen Leben helfen bei der Bewältigung der herausfordernden Situation. Diese Aspekte werden im Prozess, welcher die Zuweisung, die Aufnahme, die Vorbereitung auf die Überleitung und schlussendlich die Entlassung umfasst, berücksichtigt. Das Monitoring und die Evaluierung im Anschluss vervollständigen den optimalen Ablauf des Entlassungsmanagements. Dabei ist ein methodisches Vorgehen unbedingt notwendig.

Ziel: Das Ziel dieser Arbeit ist, die Notwendigkeit eines Entlassungsmanagements im Krankenhaus darzulegen. Ebenso soll veranschaulicht werden, inwieweit ein professionelles Vorgehen zu einer Verminderung von Wiederaufnahmen beiträgt.

Methodik: Mithilfe einer systematischen Literaturrecherche wird die Bachelorarbeit 1 verfasst.

Ergebnisse: Eine Kooperation und ein konsequenter Austausch zwischen aller am Versorgungsprozess Beteiligten, sowie mit nachsorgenden Einrichtungen, sind Voraussetzung für einen ungehinderten Ablauf des Entlassungsmanagements. Zudem trägt ein regionales Netzwerk zwischen dem Krankenhaus und externen Partnern*innen zu einer Optimierung der Überleitung bei.

Schlussfolgerungen: Ein professionelles Entlassungsmanagement hat somit einen festen Bestand im Pflegeprozess und erfordert einen strukturierten Verlauf, interdisziplinäre Kooperation, sowie Kommunikation und eine Vernetzung zwischen dem Krankenhaus, externen Partnern*innen und Institutionen.

Zusammenfassung (Englisch)

Background: The discharge management accompanies patients and their relatives in the disturbing period of transition from hospital to home or in a follow-up care institution. An assurance of a continuous care is striving for after a discharge. A successful transition should be given by measures which include the autonomy and demands of affected persons.

The advice and training regarding to the disease and handling in daily life, support coping with the challenging situation. These aspects shall be considered in the process which includes the assignment, admission, preparation for transition and finally the discharge. The monitoring and evaluation complete the progress of case and care management. A methodical approach is necessary.

Aim: The aim of this bachelor thesis is to state the necessity of discharge management in hospital. Furthermore, how resumptions can be reduced by a profes-sional proceed, should be illustrated.

Methods: This bachelor thesis was created based on systematic literature research.

Results: A cooperation and logical exchange between everybody in the care process partners, moreover with follow-up care institutions is a requirement for an unobstructed process of discharge management. Besides, a regional network between hospital and external partners contributes to an optimization of transition.

Conclusion: A professional case and care management is a fixed part in the care process. It requires a structured course, an interdisciplinary cooperation in addition to teamwork and networking among the hospital and external partners as well as institutions.