Titelaufnahme

Titel
Kryotherapie zur Prävention von Chemotherapie-induzierter Alopezie
Weitere Titel
Cryotherapy for the Prevention of Chemotherapy-Induced Alopecia
VerfasserÖmer, Christiane
GutachterAiglesberger, Michael
Erschienen2017
Datum der AbgabeJuni 2017
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Chemotherapie / Alopezie / Kryotherapie
Schlagwörter (EN)chemotherapy / alopecia / cryotherapy
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Hintergrund: Alopezie ist bei den vielen Chemotherapien eine belastende Nebenwirkung für die Betroffenen. Durch die Schädigung der Haarwurzel während der Behandlung wird das Wachstum der Haare gestoppt und sie fallen aus.

Kryotherapie, in Form einer Kopfhautkühlung, vermindert den unerwünschten Nebeneffekt der Zytostatika auf die Haarwurzel und kann so den Haarausfall reduzieren.

Ziel: Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, die Effektivität einer Kälteanwendung bei Chemotherapie-induzierter Alopezie zu prüfen.

Methode: Dieser Literaturarbeit liegt eine systematische Literaturrecherche zugrunde. Hierfür wurde aktuelle Literatur in drei englischen und einer deutschen Datenbank gesucht. Neun quantitative Studien wurden mit Hilfe definierter Suchtermini und Ein- und Ausschlusskriterien für die Beantwortung der Forschungsfrage im Ergebnisteil ausgewählt.

Ergebnisse: Alle im Ergebnisteil verwendeten Studien verzeichnen positive Effekte auf den Haarerhalt. Zumeist wird eine Verminderung des Haarausfalls beschrieben, so dass die Anzahl der gekauften Kopfbedeckungen, wie Perücken oder Tücher, zurückging. Eine totale Vermeidung des Haarausfalles durch die Kälteanwendungen wird von den Autorengruppen nicht beschrieben.

Diskussion: Weitere Nachforschungen sind vor allem in Bezug auf mögliche Langzeitschäden, sowie der Erweiterung der Erkenntnisse und der Praxisimplementierung unabdingbar.

In der Praxis sollte diese Thematik vor allem in der Peeredukation von Pflegefachkräften und medizinischem Personal eingebaut werden. Die Information und Edukation der Betroffen spielt eine untergeordnete Rolle, da vorerst die Infrastruktur in den Behandlungszentren gewährleistet sein muss.

Zusammenfassung (Englisch)

Background: Alopecia is a common, distressing side effect of several chemotherapies. The agent damages the root of the hair which results in stop of hair growth and loss.

Cryotherapy – in this case scalp cooling – reduces hair loss by minimizing the impact of the cytostatic on the hair root.

Aim: The purpose of this thesis is to examine the efficacy of cryotherapy on chemotherapy-induced alopecia.

Method: This paper is based on a systematic research of four databases. Papers were selected in accordance with predetermined key terms and inclusion and exclusion criteria. Nine suitable English studies were then picked to answer the research question.

Results: All studies discussed in the result section of this paper highlight the beneficial impacts of scalp cooling in hair preservation; mostly in lessen the number of head covers bought. Nevertheless, no author described a complete halt of hair loss.

Discussion: Further research is necessary due to possible long term side effects, increased knowledge and practical implementation.

In practice, this issue should be addressed mainly by informing and educating nursing personnel and physicians to improve the infrastructure in treatment centers. Educating those affected should take place after the awareness of health staff is increased.