Titelaufnahme

Titel
Die Begegnung mit FGM/C im Kontext der professionellen Pflege - Transkulturelle Kompetenz und interkulturelle Kommunikation in der Betreuung und Berat
Weitere Titel
The encounter with FGM/C in the context of health care professionals - Transcultural competence and intercultural communication as a key to profession
AutorInnenPavlovic, Mirjana
GutachterChalupka, Cathrine
Erschienen2016
Datum der AbgabeJuli 2016
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)FGM/C / transkulturelle Kompetenz / weibliche Beschneidung / weibliche Genitalverstümmelung / interkulturelle Kommunikation
Schlagwörter (EN)FGM/C / FGM / transcultural competence / female genital mutilation/ cutting
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Bei vorliegender Bachelorarbeit wird FGM/C, Female Genital Mutilation/ Cutting als zentrales Thema behandelt. Obwohl FGM/C in den meisten Ländern der Erde verboten ist, ist diese Praxis Teil der Kultur vieler Menschen. Zu den Beweggründen zählen traditionelle, religiöse, mythische und soziokulturelle Faktoren, sodass dieses jahrtausendealte Ritual noch in der heutigen Zeit praktiziert wird. FGM/C zieht meist gesundheitliche und psychische Früh- und Spätfolgen nach sich, sodass sich infolge dessen betroffene Frauen entscheiden, den Kontakt zu Angehörigen des Gesundheitswesens aufzusuchen. Durch Migration ist auch das Gesundheits- und Krankenpflegepersonal in Österreich nicht von dem Thema der weiblichen Genitalverstümmelung gefeit und trägt somit einen großen Teil zur Aufklärung und Prävention von FGM/C bei. Ergebnisse mehrerer für diese Arbeit herangezogenen Studien und der Literaturrecherche lassen einen dringenden Handlungsbedarf in den Bereichen Information, Aufklärung und Prävention von FGM/C erkennen vor allem im Gesundheitsbereich. Mithilfe der Aneignung der transkulturellen Kompetenz und der interkulturellen Kommunikationsfähigkeit kann das professionelle Pflegepersonal eine vertrauens- und rücksichtsvolle Beziehung zu den Betroffenen Frauen aufbauen, sodass dadurch eine Grundlage für den Kampf gegen FGM/C gelegt werden kann.

Zusammenfassung (Englisch)

This bachelor thesis approaches the FGM/C, female genital mutilation/ cutting as a focal topic. Though FGM/C is prohibited in the majority of countries worldwide it still remains an important cultural part of many people. Due to traditional, religious, mythological, and sociocultural motives this ritual, which has existed for thousands of years, is still in practice today. Because of FGM/C most women suffer from health- and psychological short-term and long-term consequences, which in turn leads them to consult health care professionals. Transnational migration exposes Austrian nursing staff to the topic of female genital mutilation/ cutting and is contributing to the education and prevention of FGM/C. Conclusions from the literature review call for a need for action with regards to the information, education, and prevention of FGM/C, above all in the health sector. Transcultural competence and intercultural communication skills enable professional nursing staff to build a faithful and thoughtful relationship with affected women. This provides the basis for the battle against FGM/C.