Titelaufnahme

Titel
,,Bis dass, der Tod uns scheidet…‘‘
Weitere Titel
''Till death do us part...''
VerfasserSchneider, Jasmin
GutachterFrauscher, Silvia
Erschienen2017
Datum der AbgabeMärz 2017
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Häusliche Gewalt / Ermordung / Interventionen / Intimpartnerin
Schlagwörter (EN)domestic violence / assassination / interventions / intimate partner
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Gewalt ist Teil unserer Menschheitsgeschichte. Die Einstellung zu Gewalt innerhalb der Gesellschaft hat sich jedoch über die Jahrzehnte stark verändert und es kam im Zuge des Gewaltschutzgesetzes 1997 zu gravierenden Änderungen, um Opfern häuslicher Gewalt noch besseren Schutz bieten zu können. Häusliche Gewalt passiert unabhängig von Altersgruppe, Gesellschaftsschicht oder Kultur. Als besonders problematisch gestaltet sich in Beziehungen die von Gewalt geprägt sind, eine Trennung. Sich aus solch einer Partnerschaft zu lösen ist mit gravierenden Risiken für die Opfer verbunden. Bezugnehmend zu häuslicher Gewalt äußert sich Mord an der eigenen (Ex-) Partnerin als totale Eskalation. Die Ermordung der (Ex-) Intimpartnerin ist der Endpunkt jahrelanger vorhergegangener häuslicher Gewalt. Doch nicht jeder Mensch ist dazu fähig, eine solche Tat zu begehen. Bestimmte Faktoren und Ausgangspunkte begünstigen die Wahrscheinlichkeit vom Gewalttäter zum Mörder zu werden. Zielgerichtete und fundierte Interventionen bieten die Möglichkeit einer solchen Eskalation entgegen zu wirken. Diese Interventionen können sehr vielfältig sein und von verschiedenen Institutionen mittels ihrer Akteure*innen gesetzt und angeboten werden. Opfer und Täter sollen noch vor einer solchen Eskalation die Möglichkeit bekommen, Hilfe suchen zu können und diese zu erfahren. Jedoch kann nur durch eine stetig fortwährende Verbesserung und Intensivierung der Interventionsmöglichkeiten einer Ermordung der (Ex-) Intimpartnerin gänzlich entgegen gewirkt werden.

Zusammenfassung (Englisch)

Violence is part of our human history. However, the attitude towards violence within the society has changed strongly over the decades and in the course of the establishment of the violence law in 1997, serious changes in order to offer victims of domestic abuse more safety and shelter, took place. Domestic violence happens independently from age group, social class and culture. A separation is particularly problematic in cases where the relationship is formatively influenced by violence. To free oneself from such a partnership is extremely risky especially for the victims themselves. Referring to domestic violence - a murder of the own (ex) partner expresses the total escalation. The homicide of the (ex) sexual partner is the ending point of a yearlong antecedent domestic abuse. But not every human is capable of committing such a crime. Specific factors and starting points favour the probability that a violent criminal becomes a murderer. Target-oriented and profound interventions offer the possibility to counteract such an escalation. Those interventions can be very diverse and can be offered by various institutions through their agents and protagonists. Victims and offenders should get the chance to look for help and most importantly get it before escalation takes place. However, only a continuous improvement and intensification of the intervention possibilities can counteract the murder of (ex) sexual partners.