Titelaufnahme

Titel
Soziale Arbeit zwischen Angst und Professionalität.
Weitere Titel
Social work between fear and professionalism. Insights and approaches for working with oppositional clients in child and youth welfare
VerfasserBerrios Tuesta de Huber, Natalia Ana
Betreuer / BetreuerinKaiser, Beatrix
Erschienen2017
Datum der AbgabeMärz 2017
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Soziale Arbeit mit Familien / Jugendamt / Kinder- und Jugendhilfe / Widerstand / Zwangskontext / Macht / Reaktanz / Hilfe durch Kontrolle / doppeltes Mandat
Schlagwörter (EN)social work wiht families / youth welfare service / child and youth welfare / opposition / enforcement context / power / reactance / help by control / double mandate
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Wie der Titel der vorgelegten Arbeit erkennen lässt, befasst sich diese mit den Auswirkungen der Arbeit mit widerständigen Klient*innen der Kinder- und Jugendhilfe aus Sicht ihrer Fachkräfte. Die Arbeit mit widerständigen Klient*innen stellt sich als eine der großen Herausforderungen für Sozialarbeiter*innen in diesem Bereich dar, denn wie können Fachkräfte im Kinderschutz ihren Auftrag erfüllen, wenn sie mit Familien arbeiten, die großteils jegliche Hilfe verweigern oder sogar Sozialarbeiter*innen als Feinde betrachten? Der Umgang der Fachkräfte mit den Gefühlen, die diese Situation in ihnen auslöst, hat großen Einfluss auf die Gestaltung des Hilfeprozesses und kann, wenn dieser Umgang mangelhaft ist, zu schwerwiegenden Fehlern führen.

Die ersten zwei Kapitel der Arbeit beschäftigen sich mit den theoretischen Grundlagen des Zwangskontexts und anschließend spezifisch mit dem Arbeitsfeld der Sozialarbeiter*innen in der Kinder- und Jugendhilfe, wo das Spannungsfeld zwischen Hilfe und Zwang besonders spürbar ist. Die darauffolgenden Kapitel befassen sich mit wirksamen Erkenntnissen und Ansätzen, die die Arbeit mit widerständigen Klient*innen tragfähiger und weniger belastender für Sozialarbeiter*innen machen können. In den Schlussfolgerungen werden die zuvor aufgestellten Hypothesen diskutiert und zentrale Erkenntnisse zusammengefasst.

Infolgedessen wird in der gesamten Literaturarbeit ein Bezug zur Sozialen Arbeit hergestellt, da der Diskurs über Hilfe durch Kontrolle in der Sozialen Arbeit, besonders im Kinderschutz, nichts an Bedeutung verloren hat und wird weiterhin sowohl in der Forschung als auch in der Praxis thematisiert, um einerseits Klient*innen besser zu unterstützen und andererseits Fachkräfte in ihrer extrem komplexen Arbeit zu stärken.

Zusammenfassung (Englisch)

As the title of the work presented shows, it is concerned with the effects of working with

oppositional clients within the child and youth welfare service from the perspective of their experts. Working with oppositional clients is one of the major challenges faced by social workers in this area, for how professionals in child protection can fulfill their mission when they work with families that largely refuse any help or even look at social workers as enemies? The handling of the skilled personnel with the emotions that this situation triggers in them has a great influence on the design of the aid process and can lead to serious errors if this handling is inadequate.

The first two chapters deal with the theoretical foundations of the compulsory conflict and

then specifically with the workspace of the social workers in child and youth welfare, where the tension between help and coercion is particularly noticeable. The following chapters deal with effective insights and approaches that can make work with a stubborn client more intractable and less burdensome for social workers.

Concluding assumptions were drawn up with the hypotheses from which this Bachelor thesis emerged and summarize key findings.

As a result, the entire literary work has a relation to social work. Discourse on help through control has not lost any importance in social work, especially in child protection, and is still being addressed both in research and in practice, with the aim of better supporting the clientele but also of skilled workers in their extremely complex work.