Bibliographic Metadata

Title
Evidenzen zum Spiel als Intervention bei Kindern mit Aufmerksamkeitsdefizits-/Hyperaktivitätsstörung – ein Literaturreview
Additional Titles
Evidences of play as intervention for children with attention deficit hyperactivity disorder - a literature review
AuthorDoppelbauer, Lisa
Thesis advisorGrundtner, Stefan
Published2017
Date of SubmissionJune 2017
LanguageGerman
Document typeBachelor Thesis
Keywords (DE)Ergotherapie / Literaturreview / Spiel / ADHS
Keywords (EN)Occupational therapy / Literature review / Play / ADHD
Restriction-Information
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Classification
Abstract (German)

Einleitung: Die ADHS oder hyperkinetische Störung äußert sich unter anderem dadurch, dass die Kinder, die davon betroffen sind, nicht so gut im Spiel partizipieren und spielen können, wie normalentwickelte. Da das Spiel jedoch eine wichtige Betätigung für Kinder ist und eine positive Entwicklung unterstützt, ist das Ziel dieses Reviews, wie man Kinder mit ADHS mit dem Spiel als Intervention bestmöglich unterstützen kann.

Methodik: Es wurden Studien, in denen das Spiel als Intervention bei Kindern mit ADHS fungierte, in verschiedenen Datenbanken gesucht. Sechs Studien wurden aufgrund einer Sortierung durch Ein- und Ausschlusskriterien und Duplikaten für diesen Review verwendet. Diese sechs wurden mit dem McMaster Formular zur kritischen Bewertung quantitativer und qualitativer Studien bewertet und auf der Evidenzenpyramide von Tomlin und Borgetto eingeordnet.

Ergebnisse: Die Kinder mit ADHS spielten als Intervention mit ihrer/ihrem SpielgefährtIn und bekamen dazu Feedback und Feedforward. Die von ADHS betroffenen Kinder wurden vor und nach den Interventionen mit dem ToP gemessen und damit konnte eine signifikante Verbesserung festgestellt werden. Auch die Langzeitwirkung der Interventionen wurde bestätigt. Die Eltern der Kinder mit ADHS waren mit den Ergebnissen zufrieden.

Ausblick: Durch diese Interventionen hat man in der Praxis einen Leitfaden, mit dem das Spiel und das Verhalten der Kinder, sowie das Verständnis der Eltern für die Störung der Kinder über einen längeren Zeitraum hinweg verbessert werden kann. Bei zukünftigen Studien über dieses Thema sollte jedoch auf eine größere Stichprobe geachtet werden und darauf, dass die Messungen der Ergebnisse zusätzlich auch mit anderen Messinstrumenten als dem ToP durchgeführt werden.

Abstract (English)

Background/Aim: The ADHD or hyperkinetic disorder influences the ability of children affected by ADHD to participate and play in games which distinguishes them from normally developed children. However, since games are important activities supporting the development of children the objective of this review is to find out how children with ADHD can be supported as benefitting as possible with games as an intervention.

Methods: Studies in which the game occurs as an intervention for children with ADHD were looked up in different databases, choosing the six studies which were relevant for this review. These six were evaluated with the McMaster form for critical evaluation of quantitative and qualitative studies and graded on the evidence pyramid of Tomlin and Borgetto.

Results: The children with ADHD played as an intervention with a playmate and/or an occupational therapist and received feedback and feedforward about it. The playfulness of the children affected by ADHD was measured before and after the interventions with the ToP and significant improvement can be observed. The long-term effect of the intervention was confirmed. Parents of children with ADHD were satisfied with the results.

Conclusions: This intervention presents a guide for everyday practice with which the play and the behaviour of children with ADHD can be improved over a long time. Additionally it can improve parents’ understanding of their children’s disorder. Future studies on this subject, however, should be focused on larger samples and measurements of the results should also be carried out with other measures than the ToP.