Titelaufnahme

Titel
Zufrieden Altern in den eigenen vier Wänden : Auswirkungen von Wohnraummodifikationen und -adaptionen auf die Ausführung von ADLs: ein Review
Weitere Titel
Satisfied Ageing in Place Effects of Home Modifications and Adaptations on the Performance of ADLs: a Review
VerfasserTseng, Jessika
Betreuer / BetreuerinSchwab, Petra
Erschienen2017
Datum der AbgabeJuni 2017
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Wohnraummodifikation und -adaption / Ältere Menschen / Ergotherapie / Betätigung / Aktivitäten des täglichen Lebens (ADL) / Instrumentale Aktivitäten des täglichen Leben (IADL)
Schlagwörter (EN)Home modification / Home adaptation / older adults / occupational therapy / activities of daily living / instrumental activities of daily living
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Hintergrund:

Mit zunehmendem Alter treten verschiedene Einschränkungen wie Seh- und Hörverlust oder körperliche Beschwerden ein. Diese Einbußen, wie aber auch das barrierereiche eigene zu Hause, erschweren den älteren Menschen die selbständige Ausführung von ADLs und IADLs im Alltag. Um diesem Problem entgegenzuwirken, ist ein Lösungsansatz, eine Anpassung des Wohnraumes durch eine Wohnraummodifikation oder -adaption.

Ziel:

Das Ziel dieser Arbeit ist es, die Auswirkungen einer Wohnraummodifikation und -adaption auf die Ausführung von ADLs und IADLs älterer Menschen zu veranschaulichen.

Methodik:

Anhand einer Recherche in den Datenbanken CINAHL und Academic Search Elite, wie auch im American Journal of Occupational Therapy, wurden 300 Studien gesichtet. 6 Studien wurden anhand der vorher definierten Ein- und Ausschlusskriterien für diesen Literaturreview ausgewählt und anhand des McMaster Formulars (Law et al. 1998) kritisch bewertet und in die Evidenzpyramide von Tomlin und Borgetto (2011) eingeordnet.

Ergebnisse:

Die Ergebnisse der sechs ausgewählten Studien lassen darauf schließen, dass Wohnraummodifikationen die ADL und IADL-Performanz älterer Menschen signifikant verbessern. Jedoch sind diese Ergebnisse nur für Menschen ohne beträchtliche kognitive Einschränkungen gültig. Zudem wurde festgestellt, dass die meisten Adaptionen im Bereich des Badezimmers stattfanden.

Conclusio:

Wohnraummodifikationen und -adaptionen haben eine positive Auswirkung auf die Ausführung von ADLs und IADLs älterer Menschen. Jedoch muss beachtet werden, dass die Ergebnisse der Studien hauptsächlich auf der Selbsteinschätzung der TeilnehmerInnen beruhen, ein eher geringes Evidenzlevel und eine geringe Aktualität aufweisen. Daher bedarf es an neuen Studien in einem größeren Rahmen, um diese positiven Ergebnisse zu bestätigen.

Zusammenfassung (Englisch)

Background:

With increasing age different restrictions like visual and hearing loss or physical discomfort occur. These restrictions, as well as barriers at home exacerbate the independent execution of the ADLs and IADLs in everyday life for elderly.

To solve this problem, one strategy is to optimize the living area through home modifications or adaptations.

Aim:

The aim of this study is to illustrate the impact of home modifications and adaptations on the performance of ADLs and IADLs of older adults.

Method:

Through the research in the databases CINAHL and Academic Search Elite, as well as the American Journal of Occupational Therapy, 300 articles were found. 6 articles were chosen through the predefined inclusion and exclusion criteria. The studies were critically reviewed with the McMaster form (Law et al. 1998) and classified through the research pyramid of Tomlin and Borgetto (2011).

Results:

The results of the six studies, implicate that home modifications improve the ADL and IADL-performance of elderly significantly. However, these results are only valid for elderly without serious cognitive restrictions. It was also ascertained that most of the adaptations where conducted in the bathroom.

Conclusions:

Home modifications and adaptations have a positive impact on the ADL and IADL performance of older adults. But it is important to consider that the results are mainly based on the self-rating of the participants. Furthermore the studies have a low level of evidence and are not the latest. Therefore further studies should be conducted in a bigger context to validate the positive results.