Titelaufnahme

Titel
Ältere Menschen im Trend der Zeit: Charakteristika benutzerfreundlicher Apps und ihr Potenzial ältere Menschen bei Alltagsaktivitäten zu unterstützen
Weitere Titel
Older adults and the current trends: Characteristics of user-friendly apps and their potential to support older adults in performing daily activities
VerfasserTseng, Jessika
Betreuer / BetreuerinMessner-Gujon, Susanne
Erschienen2017
Datum der AbgabeJuni 2017
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Ergotherapie / Ältere Menschen / Instrumentelle Aktivitäten des täglichen Lebens / Smartphones / Mobile Applikationen / Benutzerfreundlichkeit
Schlagwörter (EN)Occupational Therapy / Older Adults / Instrumental Activities of Daily Living / Smartphones / Mobile Applications / Usability
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Hintergrund:

Mit zunehmendem Alter bereiten sowohl die instrumentellen Aktivitäten des täglichen Lebens (IADLs), sowie der Umgang mit der modernen Technik vermehrt Schwierigkeiten. Richtig eingesetzt kann jedoch die Technik (in diesem Falle Smartphones und deren mobile Applikationen/Apps) eine Unterstützung im Alltag darstellen. Um diese Unterstützung allerdings ermöglichen zu können, ist eine benutzerfreundliche Gestaltung notwendig.

Ziel:

Das Ziel dieser Arbeit ist zum einen die Identifizierung von Apps, die ältere Menschen in der selbständigen Ausführung der IADLs unterstützen, und zum anderen die Untersuchung, ob diese für ältere Menschen benutzerfreundlich gestaltet sind.

Methodik:

Zu Beginn wurde im Apple- sowie im Google Play Store nach geeigneten Apps recherchiert. Diese wurden danach mithilfe einer adaptierten Benutzerfreundlichkeitsskala (u.a. nach Nielsen, 1995) bewertet. Die fünf besten Apps wurden von vier Personen der Zielgruppe (65+) getestet. Anschließend wurde mit ihnen eine Fokusgruppe durchgeführt und die Inhalte dieser anhand einer qualitativen Themenbildung nach Ritschl und Stamm (2016, S. 116 ff.) bearbeitet.

Ergebnisse:

Die Ergebnisse der Arbeit lassen darauf schließen, dass Apps durchaus eine erleichternde Komponente im Alltag darstellen können. Ob sie jedoch auch direkte Unterstützung in den IADLs bieten, konnte in dieser Studie nicht belegt werden. Eine regelmäßige Benutzung von Apps ist jedoch von ihrer Benutzerfreundlichkeit und einem daraus gewonnenen persönlichen Mehrwert abhängig.

Conclusio:

Aufgrund der Rahmenbedingungen konnte die Thematik dieser Arbeit nur angeschnitten werden. Da Smartphones und deren Apps jedoch das Potenzial haben, Menschen im Alltag zu unterstützen, ergeben sich neue Handlungsfelder für die Ergotherapie und somit neue Forschungsansätze.

Zusammenfassung (Englisch)

Background:

With increasing age, difficulties in performing instrumental activities of daily living (IADLs), as well as handling modern technologies occur. But well implemented technologies (such as smartphones and its mobile applications/apps) can provide support in daily activities. To enable this kind of support a user-friendly design is necessary.

Aim:

The aim of this study on the one hand is to identify apps that could support older adults in their independent performance of IADLs, and on the other hand to investigate whether they are designed user-friendly for them.

Methods:

At first the Apple and Google Play Store were searched for suitable apps that thereafter were rated based on a usability scale, adapted to Nielsen (1995). The five best rated apps were then tested by four people older than 65 years. A focus group was conducted afterwards and the content of it was elaborated based on a qualitative topic formation according to Ritschl and Stamm (2016, S. 116 ff.).

Results:

The results of this study suggest that apps can facilitate everyday life. Whether they support older adults in performing IADLs, could not be proved in this study. However, the regular use of the apps depends on their user-friendliness and the personal value that can be achieved from them.

Conclusions:

Due to the conditions of this study, the topic could only be broached. Since smartphones and its apps anyhow have the potential to support people in everyday life, a new work field for occupational therapy and a new research approach emerge.