Titelaufnahme

Titel
Schwangerschaft nach Fehl- oder Totgeburt - Betreuung durch die Hebamme
Weitere Titel
Subsequent pregnancy after abortion or stillbirth - Support by the midwife
AutorInnenBacher, Nadine
GutachterGritsch, Evelyn
Erschienen2017
Datum der AbgabeJuni 2017
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Fehlgeburt / Totgeburt / Schwangerschaft nach Fehl- oder Totgeburt / Betreuung durch die Hebamme in der Folgeschwangerschaft nach Fehl- oder Totgeburt / Tender-Loving-Care / Psychosomatische Betreuung
Schlagwörter (EN)abortion / stillbirth / subsequent pregnancy after abortion or stillbirth / Support by the midwife in a subsequent pregnancy after abortion or stillbirth / tender-loving-care / psychosomatic care
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Hintergrund: Hebammen sind durch ihren Beruf oft mit dem Thema Fehl- oder Totgeburt konfrontiert. Solch ein Erlebnis hat unterschiedliche Auswirkungen auf die Mutter und deren Familie. Eine Schwangerschaft nach Fehl- oder Totgeburt ist oft assoziiert mit Ängsten und Depressionen, welche sich negativ auf das Ungeborene auswirken und zu den verschiedensten Outcomes führen. Aufgrund dieser Tatsachen, gilt es, die Frau und deren Familie emotional zu unterstützen.

Ziel: Diese Arbeit hat das Ziel, herauszufinden wie Hebammen und das medizinische Personal betroffene Frauen und deren Familie bestmöglich in der Folgeschwangerschaft nach Fehl- oder Totgeburt unterstützen können.

Methoden: Die Literaturrecherche erfolgte mit Hilfe von Datenbanken wie Cinahl, PubMed, Medline, Cochrane Library und Midirs. Ebenfalls wurden die Onlinebibliotheken der FH Campus Wien zur Recherche herangezogen. Es wurde sowohl deutsch- als auch englischsprachige Literatur verwendet.

Ergebnisse: Wie die Literaturrecherche ergab, spielt die Betreuung der Hebamme eine wichtige Rolle. Sie hat den frühesten und intimsten Kontakt zu den betroffenen Frauen und kann sie bestmöglich in dieser Lebensphase unterstützen. Den wohl wichtigsten Stellenwert bei der Betreuung nimmt eine einfühlsame und situationsangepasste Kommunikation ein. Weiters werden flexible Terminvereinbarungen und Anrufmöglichkeiten empfohlen. Hierbei ist eine Zusammenarbeit zwischen Hebammen, Ärzten und anderen Berufsgruppen besonders wichtig.

Schlussfolgerung: Anhand der Ergebnisse lässt sich festhalten, dass eine frühe und kontinuierliche Betreuung betroffener Frauen das Um und Auf für eine bestmögliche Unterstützung ist. Da im Krankenhaus viele unterschiedliche Berufsgruppen involviert sind kann ein Betreuungsleitfaden hilfreich sein. Betreuungsleitfäden tragen zur Beruhigung der Frauen und deren Partnern bei und sie erleichtern das Handeln des medizinischen Personals.

Zusammenfassung (Englisch)

Background: Midwives are often confronted with abortions and stillbirths. This event has different effects on the women and their families. A subsequent pregnancy is often more difficult to handle. They suffer from anxiety, in the worst case from depression. These emotional inequalities effect the unborn and leads to different fetal outcomes. Due to these facts, it is important to support these mothers and their families.

Objectives: This work aimed to explore how midwives and the medical staff can support the women and their families in the best way in a subsequent pregnancy after abortion or stillbirth.

Methods: The literature research was done on databases like Cinahl, PubMed, Medline, Cochrane Library und Midirs. The online libraries of the FH Campus Wien were also used for research. Both, german- and english language literature have been used.

Results: As the literature research showed, the supervision of the midwife plays an important role. She has the earliest and most intimate contact to the affected women and can support them in the best way. Probably the most important factor is an empathetic and appropriate communication. Furthermore, flexible appointment agreements and call options are recommended. A cooperation between midwives, doctors and other professionals is essential.

Conclusion: On the basis of these results, it can be said that an early and continuous care of affected women is the best way to get the best possible support. Since many different professional groups are involved in the hospital, a guideline for caring can be helpful. Guidelines for caring help to calm women and their partners and also facilitate the actions of the medical staff.