Titelaufnahme

Titel
Fettsäuren und chronisch entzündliche Darmerkrankungen
Weitere Titel
Fatty acids and inflammatory bowel disease
VerfasserPristner, Laura
GutachterHüttner, Bettina
Erschienen2017
Datum der AbgabeJuni 2017
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Diätologie / chronisch entzündliche Darmerkrankungen / Fettsäuren / Entzündungsgeschehen / Gemeinschaftsverpflegung / Ernährungstherapie
Schlagwörter (EN)dietitian / inflammatory bowel disease / fatty acids / inflammation / communal feeding / dietetic treatment
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Der Zusammenhang von chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) und der Wirkung von Fettsäuren wird seit geraumer Zeit kontrovers diskutiert, viele Studien zeigen jedoch positive Ergebnisse durch den gezielten Einsatz von bestimmten Fettsäuren bei Personen mit CED. Genaue Mengenempfehlungen für die Zufuhr von Fettsäuren um positive Wirkungen bei CED zu erzielen, gibt es bislang nicht. Es werden daher die Empfehlungen für entzündlich rheumatische Erkrankungen als sinnvoll betrachtet. Im Rahmen dieser Bachelorarbeit werden die Ernährungsempfehlungen bei CED in der Remissionsphase mit den Qualitätsstandards der DGE für die Verpflegung in Krankenhäusern unter Berücksichtigung eines optimalen Fettsäuremusters in einem berechneten Wochenspeiseplan für ein Krankenhaus umgesetzt. Die Berechnung erfolgt mit dem Nährwertprogramm nut.s®. Die Empfehlungen für die Ernährung bei CED und jene der DGE für die Krankenhausverpflegung konnten im Speiseplan umgesetzt werden. Um ein optimales Fettsäuremuster zu erreichen, bedarf es der Verwendung von fettarmen Milch- und Milchprodukten, fettem Seefisch und reichlich pflanzlichen Fetten wie Rapsöl, Nüssen und Walnussöl. Vor allem die Verwendung von Leinöl zur Anreicherung von Speisen ermöglicht ein besonders günstiges Fettsäureverhältnis des Speiseplans. Auch die Verminderung der Arachidonsäurezufuhr durch die Begrenzung des Fleisch- und Eierverzehrs stellt einen relevanten Ansatz für die Fettsäuremodifikation zur Beeinflussung des Entzündungsgeschehens dar.

Zusammenfassung (Englisch)

The effect of special fatty acids on inflammatory bowel disease (IBD) has been controversially discussed for some time. Many studies show positive effects of the use of special fatty acids on IBD. There are currently no specific recommondations for the dietetic treatment of IBD with fatty acids. Therefore the recommondations for the treatment with fatty acids of inflammatory rheumatism could also be used for the treatment of IBD. In this document the dietetic recommondations for patients with IBD in remission and the recommondations of the communal feeding in hospitals are implemented in a dietary plan for one week. The focus of the dietary plan is on the ideal composition of fatty acids to positively affect the inflammatory process. The dietary plan is calculated with the programm nut.s®. The dietary recommondations for the patients with IBD in remission and the recommondations for the communal feeding in hospitals could be implemented in the dietary plan. To create an optimal ratio of fatty acids it is necessary to use milk and milkproducts wich are low in fat, to use fatty seafish and vegetable fat like rapeseed oil, nuts and walnutoil. Especially the lineseed oil contains much linolenic acid, wich means that the use of this oil is very important. In addition, meat and eggs are only used in small quantities because of their content of arachidonic acid.