Titelaufnahme

Titel
Proteinbedarf bei HobbyläuferInnen : eine empirische Untersuchung mittels Ernährungsprotokoll
Weitere Titel
Protein requirement in hobby runners
VerfasserSetik, Annika
GutachterHüttner, Bettina
Erschienen2017
Datum der AbgabeJuni 2017
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Diätologie / Ernährungsprotokoll / Eiweiß / Protein / Laufen / Hobbysport
Schlagwörter (EN)dietetics / food diary / protein / protein requirement / hobby runner / jogging
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Eine optimale Proteinzufuhr ist im Hobbylaufsport von großer Bedeutung. Aufgrund der zahlreichen, teilweise unseriösen Informationen darüber, wurden in der Bachelorarbeit 1 die aktuellen Empfehlungen aufgearbeitet. In weiterer Folge ergibt sich die Frage, wie stellen sich Proteinquantität und Proteinqualität bei HobbyläuferInnen in der Praxis dar, inwieweit weicht die Proteinzufuhr in der Praxis von den Literaturempfehlungen ab und welcher Handlungsbedarf ergibt sich daraus für DiätologInnen. Zur Beantwortung werden in der Bachelorarbeit 2 Ernährungsprotokolle ausgewertet und anschließend interpretiert. Die Berechnungen der Protokolle ergeben, dass 80% der ProbandInnen ihren Proteinbedarf decken. Die Proteinzufuhr entspricht bei 50% jenem Bereich, welcher mittels 0,8 bis 1,0g/kgKG kalkuliert wird. Weiters liegen 80% mit ihrer prozentuellen Nährstoffverteilung im wünschenswerten Bereich von 12 bis 15% der Tagesgesamtenergie, wenn als Berechnungsgrundlage die tatsächliche Energiezufuhr herangezogen wird. Durch Kombination mehrerer Proteinquellen miteinander kann die Biologische Wertigkeit bei den ProbandInnen in zahlreichen Fällen gesteigert werden. Kohlenhydratquellen werden, wie empfohlen, immer gemeinsam mit Proteinquellen aufgenommen. Proteinpräparate nehmen die ProbandInnen keine ein. Die Empfehlung pflanzliches zu tierischem Protein im Verhältnis 2:1 aufzunehmen, wird nur von 20% erreicht. Alle HobbyläuferInnen führen am meisten Protein über Milch und Milchprodukte sowie Getreide und Getreideprodukte zu. Der Proteinbedarf im Hobbylaufsport ist primär ein Handlungsfeld für freiberufliche DiätologInnen. Interessierte HobbyläuferInnen informieren sich über den eigenen Proteinbedarf. Eine eindeutige Aussage darüber, welche Berechnungsvariante aus der Literatur der Proteinzufuhr in der Praxis entspricht, kann anhand dieser Arbeit nicht getroffen werden. Daher ist es notwendig, individuell auf die/den HobbyläuferIn einzugehen. In Bezug auf die Proteinqualität besteht bei der Lebensmittelauswahl deutlich optimierungsbedarf.

Zusammenfassung (Englisch)

The optimal intake of proteins is essential in hobby running. Since there exists a vast amount of partly unserious information on the subject, state-of-the-art recommendations have been reviewed in bachelor thesis 1. As a consequence, the question arises how the quantity of proteins ingested by hobby runners stands in relation to their quality in practice, to what extent does the intake of proteins deviate in practice from recommendations stated in expert literature and what calls for action do therefrom arise for dietitians. In order to answer these questions, evaluations of nutrition protocols as well as their consecutive interpretations are presented in bachelor thesis 2. The calculations demonstrate that 80 percent of the test persons are covering their demands for proteins. In 50 percent of the cases, the intake of proteins corresponds with the range which is calculated as 0.8 to 1.0g / kg body weight. Furthermore, as to the percentage of nutrient distribution 80 percent are found to be within the desirable range of 12 to 15 percent of their daily total energy demand, using the actual intake of energy as a calculation basis. In many cases the biological value for test persons can be increased by combining several sources of proteins. As recommended, sources of carbohydrates are always combined with protein sources. The test persons do not take in any protein supplements. The recommendation to ingest herbal source and animal source proteins at the ratio of 2:1 is only attained by 20 percent of the test persons. In all hobby runners, the highest share of proteins taken in is provided by milk and milk products as well as cereals and cereal products. Hobby runners’ demands for proteins primarily present a field of action for freelance dietitians. Interested hobby runners are seeking information on their individual demands for proteins. This thesis does not provide for a distinct statement on which calculation variety provided in expert literature actually corresponds to protein intake in practice. Thus, it is essential to handle each hobby runner’s demands individually. As far as the quality of proteins is concerned, there is a great demand for optimizing the choice of foods.