Titelaufnahme

Titel
Interventionen bei Phosphatrestriktion im Zuge einer Hämodialyse - Eine qualitative Erhebung über den Wissensstand von PatientInnen
Weitere Titel
Interventions due to phosphate restriction during hemodialyisis - a qualitative survey about the knowledge of patients
VerfasserWascher, Patricia
GutachterHüttner, Bettina
Erschienen2017
Datum der AbgabeJuni 2017
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)DiätologIn / Ernährung / Nephrologie / Hyperphosphatämie / Dialyse / Phosphatrestriktion / Phosphatbinder
Schlagwörter (EN)Dietitian / Nutrition / Nephrology / Hyperphosphatemia / Dialysis / Phosphate restriction / Phosphate binders
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Ziel dieser Arbeit ist es, den aktuellen Wissensstand über Phosphat bei Dialy-sepatientInnen zu erheben. Dies erfolgt über den Einsatz von Fragebögen in denen die PatientInnen dazu aufgefordert werden Phosphatgehalte relevanter Lebensmittel einzuschätzen, ihre Phosphatbindereinnahme darzustellen, Auskunft über die Beratungssituation zu geben sowie sich selbst einzuschätzen. Der Fragebogen wurde von 33 Personen ausgefüllt.

Die anonymisierten Fragebögen wurden anschließend statistisch ausgewertet und die Ergebnisse interpretiert.

Ein wichtiges Ergebnis dieser Arbeit ist, dass PatientInnen das Gefühl haben, sowohl über die phosphatarme Ernährung wie auch über die Phosphatbindereinnahme zu wenig zu wissen. Die beratende Person hat durchaus einen Einfluss, auch wenn dieser nur gering ist. Trotzdem wünscht sich die Mehrheit der PatientInnen mehr diätologische Beratung.

Die Umsetzung dieses Patientenanliegens könnte durch die Einführung einer Art Screenings erfolgen, bei dem die PatientInnen automatisch zur Ernährungsberatung zugewiesen werden. Eine weitere Möglichkeit wäre die Initiierung eines jährlichen diätologischen Kontrolltermins.

Zusammenfassung (Englisch)

The aim of this thesis is to determine the knowledge about phosphate in pa-tients getting a dialysis. For that purpose those people had to fill out a ques-tionnaire about the amount of phosphate in relevant foods, the intake of phos-phate binders, the counselling situations they experienced and their self-assessment. The questionnaire was filled out by 33 persons.

The questionnaires, which are anonymous, were descripted statistically and the results got interpreted. Important results are that people do not have the feel-ing to know about nutrition which is low in phosphate and that they do not feel safe about the intake of phosphate binders. The counsellor has only a small impact. Although most of the people would like to have more counselling from a dietitian.

Therefore it would be good to introduce a screening. On base of this screening patients get assigned automatically to a dietitian. Another option would be to set up an annually dietitian check up.