Titelaufnahme

Titel
Konsekutiver Mikrostrabismus nach chirurgischer Intervention eines Frühkindlichen Innenschielens. : Ein Fallbericht.
Weitere Titel
Consecutive mikrotropia after surgery of an infantile esotropia. A case report.
VerfasserRenner, Julia
Betreuer / BetreuerinHirmann, Elisabeth ; Grainer, Ida
Erschienen2016
Datum der AbgabeJuni 2016
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Frühkindliches Innenschielen / Konsekutiver Mikrostrabismus / Strabismus konvergens alternans / Amblyopie / Schieloperation / Orthoptische Übungen
Schlagwörter (EN)infantile esotropia / consecutive mikrotropia / strabism convergens alternans / Amblyopia / Surgery / orthoptic training
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Problemstellung:

Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem Fallbericht einer Patientin deren Krankheitsverlauf über 18 Jahre dokumentiert wurde. Im Alter von zwei Jahren wurde bei der Patientin Frühkindliches Innenschielen diagnostiziert. Durch eine Schieloperation konnte das bestmögliche Ergebnis bei diesem Krankheitsbild erreicht werden. Dies entspricht einer Defektheilung in Form eines konsekutiven Mikrostrabismus links. Die Patientin litt an einer schlechten Fusionsbreite und einer schlechten Fusionsfähigkeit. Aufgrund dessen wurden bei ihr ab dem 6. bis zum 12. Lebensjahr jährlich orthoptische Übungen durchgeführt.

Methoden:

Alle bei der Patientin durchgeführten orthoptischen und ophthalmologischen Untersuchungsmethoden werden angeführt und beschrieben. Ebenso wird auf die Behandlungsmethoden, die bei der Patientin aufgrund ihres Krankheitsbildes angewandt wurden, eingegangen und dieselben erläutert.

Ergebnisse:

Anhand der anonymisierten Patientendokumentation wird der Krankheitsverlauf dargestellt. Die wichtigsten Untersuchungs- und Behandlungsergebnisse werden in chronologischer Reihenfolge beschrieben. Bei der Patientin konnte mittels einer Schieloperation ein kosmetisch unauffälliges Schielen erreicht werden. Eine Amblyopie konnte durch prophylaktische Maßnahmen verhindert werden. Das Binokularsehen der Patientin konnte mit orthoptischen Übungen erfolgreich gefestigt werden.

Diskussion:

In diesem Teil der Arbeit wird auf das Krankheitsbild und die Diagnosen der Patientin eingegangen. Das klinische Bild des „Frühkindlichen Innenschielens“ und des „konsekutiven Mikrostrabismus“ wird dargestellt und mit der Literatur in Bezug gesetzt. Mögliche Differenzialdiagnosen werden diskutiert. Gleichermaßen folgt eine Auseinandersetzung mit den Untersuchungen und Behandlungsmaßnahmen der Patientin.

Zusammenfassung (Englisch)

Objective:

This thesis deals with the case report of a patient suffering from infantile esotropia. Her case was documented over 18 years. Thanks to surgery an inconspicuous small angle strabismus, a consecutive mikrotropia, was achieved. Furthermore, the patient had a poor fusion range and fusion ability; therefore she underwent orthoptic training once every year from age 6 to 12.

Methods:

All of the applied orthoptic and ophthalmologic examinations are described. The treatments and therapy methods for the patient are also explained.

Results:

On the basis of the anonymous patient documentation the etiopathology, examination findings and therapy results are clearly pictured in chronological order. The final outcome of the patient´s disease is shown. An inconspicuous small angle strabismus was accomplished through surgery. The orthoptists were able to prevent amblyopia. In addition they were able to improve the poor binocular vision of the patient with the help of orthoptic training.

Discussion:

This part of the thesis deals with the diagnoses of the patient. The clinical signs of “infantile esotropia” and “consecutive mikrotropia” are presented as well as compared with the relevant literature. Additionally, the differential diagnoses are discussed and the examination findings and the therapy results are analysed.