Titelaufnahme

Titel
Ein guter Ort zum Sterben - Der Einfluss des Sterbeortes auf die Lebensqualität von KrebspatientInnen in der terminalen Phase
Weitere Titel
A good place to die - The influence of the place of death on the quality of life of oncological patients in their terminal phase
VerfasserSchütz, Lisa
GutachterEisenführer, Melanie
Erschienen2016
Datum der AbgabeJuli 2016
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Krebs im Endstadium / Lebensqualität / Sterbeort / Lebensende
Schlagwörter (EN)terminal cancer / quality of life / place of death / end of life
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Hintergrund: Während sich 75% der Bevölkerung einen schnellen und plötzlichen Tod im eigenen zu Hause wünschen, kann der Tod in der Realität diesen Wunsch- vorstellungen meistens nicht gerecht werden. Onkologische Patientinnen und Pati- enten sterben deutlich häufiger im Krankenhaus als im eigenen zu Hause.

Ziel: Erforschen, welchen Einfluss der Sterbeort auf die Lebensqualität von onkolo- gischen Patientinnen und Patienten im Endstadium hat.

Methodik: Für diese Arbeit wurde eine systematische Literaturrecherche von No- vember 2015 bis März 2016 in den Datenbanken Medline via Pubmed, CINAHL und Academic Search Elite durchgeführt. Folglich konnten acht quantitative Studien für die Darstellung der Ergebnisse herangezogen werden.

Ergebnisse: Der Verbleib im eigenen zu Hause für onkologische Patientinnen und Patienten im Terminalstadium zu einer Verbesserung der Lebensqualität beitragen kann. Das Sterben zu Hause wurde vor allem mit vermehrter Zeit mit der Familie, der Aufrechterhaltung der Hoffnung und der Freude, einem verbesserten Umwelt- Komfort und als Individuum respektiert zu werden, assoziiert.

Schlussfolgerung: Für die Verbesserung der Lebensqualität von onkologischen Patientinnen und Patienten am Lebensende sollte, wenn gewünscht, ein Verbleib im eigenen zu Haus ermöglicht werden. Die Unterstützung von Palliative-Care- Teams und der Hauskrankenpflege könnten zu einer besseren Betreuung zu Hause führen. Zusätzlich kann der Einsatz von Advance Care Planning (ACP) zu einer Reduktion von Krankenhausaufenthalten und zu einer häufigeren Erfüllung des Wunsches nach einem bestimmten Sterbeort führen.

Schlüsselwörter: Krebs im Endstadium, Lebensqualität, Sterbeort, Lebensende

Zusammenfassung (Englisch)

Background: 75 % of people prefer a quick and sudden death in their own familiar home. However, especially oncological patients die more frequently in a hospital than in their own home.

Aim: To explore the influence of the place of death on the quality of life of oncolo- gical patients in their terminal phase.

Methods: A systematic literature review from November 2015 to March 2016 in the databases Medline via PubMed, CINAHL and Academic Search Elite was conduc- ted. Consequently, eight quantitative studies could be identified for the result re- presentation.

Results: The quality of life of oncological patients can be improved if they are able to stay in their own homes at the end of life. Dying at home was especially associa- ted with increased time with the family, the maintenance of hope and joy, an impro- ved environmental comfort and to be respected as an individual.

Conclusion: To improve the quality of life of oncological patients in their terminal phase, it should be possible to remain at home, if desired. The support of palliative care teams and home care could lead to a better care in their own homes. In addi- tion, the use of Advance Care Planning (ACP) can lead to a reduction of hospitali- zations and more frequent fulfillment of the desire for the preferd place of death.

Keywords: terminal cancer, quality of life, place of death, end of life