Titelaufnahme

Titel
Physiotherapie in der Pädiatrie - Herausforderungen bei der Elternarbeit
Weitere Titel
Paediatric Physiotherapy – Challenges of working with parents
VerfasserHaumer, Mira
GutachterBenczur-Juris, Sabine
Erschienen2017
Datum der AbgabeFebruar 2017
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die Bachelorarbeit befasst sich mit Herausforderungen und möglichen Konfliktfeldern, die bei der Elternarbeit in der physiotherapeutischen Behandlung des Kindes auftreten. Die Arbeit teilt sich in die folgenden vier Hauptkapitel: Einleitung, Zusammenfassung des aktuellen Wissensstandes, Erläuterung zentraler Begriffe und Methodik.

Im ersten Kapitel wird auf Basis des aktuellen Wissensstandes beschrieben, dass die Notwendigkeit der Einbeziehung von Eltern in die Physiotherapie in der Literatur vielfach dargelegt wird, jedoch kaum, welche Herausforderungen damit verbunden sind.

In welcher Form und wie umfassend Eltern in den Therapieprozess eingebunden werden sollen, wird nicht einheitlich beurteilt, jedoch ist eine klare Rollenverteilung Voraussetzung für erfolgreiche Elternarbeit. Aus der beschriebenen Problemstellung geht die zentrale Fragestellung und deren Unterfragen hervor. Ziel ist es, durch die Befragung von pädiatrischen Physiotherapeuten/Physiotherapeutinnen Herausforderungen und Konfliktfelder bei der Elternarbeit in der physiotherapeutischen Praxis zu identifizieren. In diesem Zusammenhang soll die Rolle der Eltern in der täglichen Praxis definiert werden, um einen optimalen Therapieerfolg zu erzielen. Dadurch soll eine Handlungs- und Orientierungshilfe für Physiotherapeuten/Physiotherapeutinnen, die mit Kindern arbeiten, entstehen und damit auch die Therapiegestaltung erleichtert werden.

Im zweiten Kapitel wird der aktuelle Wissensstand zusammengefasst.

Im dritten Kapitel werden folgende Begriffe genauer beschrieben, da sie im Zusammenhang mit dem Thema der Arbeit relevant sind: „Physiotherapie in der Pädiatrie“, „Eltern-Kind-Beziehung“, „Elternarbeit“, „Partizipation und Kooperation“, „Ko-Therapeut/Ko-Therapeutin“.

Im vierten Kapitel wird die Methodik der Forschungsarbeit vorgestellt und Forschungsdesign, Erhebungsmethode, Suchstrategie für aktuelle Literatur und der Interviewleitfaden beschrieben. Um zu einem qualitativ hochwertigen Ergebnis zu kommen, eignet sich eine qualitativ empirische Methode, da sie die unterschiedlichen Sichtweisen der Beteiligten und deren subjektiven Perspektiven darlegt. Es wird ein Interviewleitfaden erstellt, der zur Befragung von Experten/Expertinnen herangezogen wird und zu einem qualitativen Ergebnis führen soll. Das Interview ist auf eine bestimmte Problemstellung zentriert, in dem sich der Fokus auf das spezifische, professionelle Handlungsfeld der Befragten bezieht. Zur Beantwortung der zentralen Fragestellung und der Unterfragen werden Physiotherapeuten/Physiotherapeutinnen aus dem pädiatrischen Bereich interviewt.

Die Interviews werden in Form von problemzentrierten Interviews gestaltet, bei denen die Befragten offen auf Fragestellungen ohne vorgegebene Antwortalternativen antworten können.

Im fünften Kapitel werden die ersten Überlegungen zur geplanten Auswertung vorgestellt. Die Dokumentation der Interviews erfolgt mittels eines Diktiergeräts, anschließend wird die Tonbandaufnahme transkribiert. Um die gesprochene Sprache in eine schriftliche Fassung zu bringen, wurde die Methode der Übertragung ins Schriftdeutsche gewählt. Zur inhaltlichen Auswertung wird die qualitative Analyse herangezogen.

Anschließend folgt das Literaturverzeichnis der Bachelorarbeit 1 und ein vorläufiges Literatur- und Inhaltsverzeichnis sowie ein Zeitplan für die Bachelorarbeit 2.