Titelaufnahme

Titel
Gegenüberstellung von 2 Assessments (GMFM und PEDI) für das Krankheitsbild Cerebralparese (CP) bei Kindern - Einführung in die Thematik
Weitere Titel
Comparison of 2 assessments (GMFM and PEDI) for the disease pattern Cerebralpalsy (CP) with children - overview of the topic
VerfasserTod, Birgit
GutachterZajicek, Monika
Erschienen2017
Datum der AbgabeFebruar 2017
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Das erste Kapitel bietet einen Einblick in das Themenfeld dieser Bachelorarbeit. Es werden die physiotherapeutische Relevanz, die zentrale Fragestellung mit Unterfragen und Ziele der Arbeit beschrieben.

Problemaufriss:

20% aller im Kindes- und Jugendalter auftretenden Erkrankungen haben eine neurologische Ursache. Sie treten somit relativ zahlreich und in vielen Fällen chronisch auf. Die Prävalenz für unterschiedliche neurologische Krankheiten kann nur geschätzt werden: 2 bis 2,5 % infantile Cerebralparese (ICP), 3 bis 6 % Epilepsie, 0,53 % erbliche neuromuskuläre Erkrankungen etcetera (etc.). Häufig werden nicht nur bereits bestehende Funktionen des Nervensystems, sondern auch das Potenzial für zukünftige Entwicklungsschritte beeinträchtigt.1

„Die CP beinhaltet eine Gruppe von Krankheitsbildern, welche zu einer Störung von Bewegung, Haltung und motorischer Funktionen führen. Diese sind permanent aber nicht unveränderlich und entstehen durch eine nicht-progrediente Läsion des sich entwickelnden Gehirns. Gerade weil die CP eine Gruppe von Erkrankungen phänomenologisch beschreibt, ist eine exakte Klassifikation auf dem Boden einer fundierten Diagnostik essenziell.“2(p188)

Zentrale Fragestellung

Worin unterscheiden sich die Assessments Gross Motor Function Measure (GMFM) & Pediatric Evaluation of Disability Inventory (PEDI) bei Kindern mit Cerebralparese (CP)?

Unterfragen

Welche Vorteile ergeben sich aus der Anwendung hinsichtlich Behandlungszielen und Praktikabilität bei den Assessments GMFM & PEDI?

Welche Nachteile ergeben sich aus der Anwendung hinsichtlich Behandlungszielen und Praktikabilität bei den Assessments GMFM & PEDI?

Wann ist welches Tool zu priorisieren (hinsichtlich Behandlungszielen und Praktikabilität)?

Physiotherapeutische Relevanz:

Assessments die im Rahmen der motorischen Entwicklung zur Beurteilung/Einschätzung beziehungsweise (bzw.) Verlaufskontrolle verwendet werden beruhen auf Normwerten, wodurch es möglich wird die Pathologie von der Norm unterscheiden zu können. In der Physiotherapie stehen viele Tests bzw. Untersuchungsmethoden zur Beurteilung von funktionellen Defiziten von Kindern mit CP zur Verfügung. Daher ist es nicht immer einfach, das passende Assessment auszuwählen.

Laut einer Studie entsprechen die beiden Tools GMFM und PEDI als einzige Assessments, die bei der CP angewendet werden können, den Anforderungen der Validität und Reliabilität.3 Diese Arbeit stellt die beiden Assessments GMFM und PEDI vor, zeigt sowohl Vor- und Nachteile als auch die wesentlichen Gemeinsamkeiten und Unterschiede der beiden Assessments auf. Die Unterschiede werden anhand vorher definierter Kriterien wie zum Beispiel (z. B.) Selbstversorgung und soziale Kompetenzen untersucht.

Ziele der Bachelorarbeit

Das PEDI untersucht die Leistungsfähigkeit und die Leistung von Kindern bei der Ausführung von Aktivitäten in drei Bereichen des täglichen Lebens (Selbstversorgung, Mobilität, soziale Kompetenzen).4

Das GMFM ist für PhysiotherapeutInnen und ÄrztInnen ein weltweit standardisiertes Test- und Beobachtungsverfahren. Es wurde für Kinder mit CP erstellt und validiert, um Veränderungen in der Grobmotorik über einen längeren Zeitraum messen zu können.5 Die beinhalteten Elemente sind Liegen und Rollen bis zum Gehen, Laufen und Springen.6

Ziel dieser Literaturanalyse ist es herauszufinden, welches der beiden Assessments für welche Bereiche in der Physiotherapie (Untersuchung und Verlaufskontrolle) eingesetzt werden kann. Das Ergebnis dieser Arbeit soll PhysiotherapeutInnen bei der Entscheidung helfen, welcher Test bzw. welche Beurteilungsmethode zur Evaluierung oder der Erhebung von Funktionsstörungen herangezogen werden kann.

Im zweiten Kapitel werden zentrale Begriffe definiert und erklärt. Die beschriebenen Begriffe sind: Cerebralparese, GMFM, PEDI und Assessments.

Die Methodik dieser Bachelorarbeit wird im dritten Kapitel erläutert. Diese Bachelorarbeit ist eine nicht empirische Forschungsarbeit. Im Rahmen der ersten Bachelorarbeit wird ein Einblick in das Themenfeld gegeben. Zentrale Begriffe werden anhand von Fachliteratur erläutert.

Die methodische Vorgehensweise der Bachelorarbeit2 wird eine Literaturrecherche mit Datenanalyse und –auswertung sein. Die Recherche nach Studien wurde bzw. wird in den Datenbanken PubMed, PEDro, Chochrane Library und Google Scholar durchgeführt.

Das 4. Kapitel bietet einen Ausblick auf die Bachelorarbeit2 mit einem vorläufigen Inhaltsverzeichnis sowie mit einem vorläufigen Zeitplan.

Das Literaturverzeichnis enthält Literatur der ersten Bachelorarbeit als auch voraussichtliche Literatur für die Bachelorarbeit2.