Titelaufnahme

Titel
Beratung mit Widerstand - Die Bedeutung des Zwangskontextes in der Kinder- und Jugendhilfe
Weitere Titel
Counselling in face of resistance - the meaning of enforced measures in child and youth work
VerfasserSaurer, Sarah
Betreuer / BetreuerinWeidinger, Bettina
Erschienen2017
Datum der AbgabeMärz 2017
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Zwangskontext / Kinder- und Jugendhilfe / Beratung / Unfreiwillige KlientInnen / Zwang
Schlagwörter (EN)context of enforced / child and youth welfare work / counselling / unwilling clients. / force
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Bachelorarbeit beschäftigt sich mit dem Thema Zwangskontext in der Kinder- und Jugendhilfe. Es stellt sich die Frage ob die Soziale Arbeit dafür gerüstet ist. Maßnahmen werden aufgrund gesetzlicher Vorgaben, gegen den Willen der Klientinnen und Klienten und zum Schutz des Kindeswohles gesetzt. Welche Bedeutung der Zwangskontext in der Arbeit mit den Klientinnen und Klienten hat, wird in dieser Arbeit thematisiert. Es wird aufgezeigt, welche Bedeutung der Zwangskontext im Allgemeinen in der Sozialen Arbeit mit sich bringt und welche Auswirkungen dieser speziell in der Beratung mit unfreiwilligen Klientinnen und Klienten hat. Im Zuge dessen, wird genauer auf die Beratungssettings in der Kinder- und Jugendhilfe eingegangen und auf die besonderen Herausforderungen in diesem Feld. Es soll deutlich gemacht werden, wie (auch) unter Zwang Beratung in der Kinder- und Jugendhilfe gestaltet werden kann. Im Resümee werden abschließend die gewonnenen Erkenntnisse dargestellt und die Forschungsfrage beantwortet.

Zusammenfassung (Englisch)

The following thesis concentrates on the context of enforced or involuntary participation in child and youth welfare work. It poses the question as to whether social work is equipped to meet the needs of these clients. The question as to what meaning the context of enforced participation in working with clients has, means that often social work- based measures are imposed against the will of the client, will also be explored. The meaning of involuntary participation in the general context of social work also plays an important role, especially in the context of providing compulsory counselling to unwilling clients. In this sense, the setting of these counselling sessions will be thoroughly explored and the particular challenges of counselling in child and youth work will be thematised. It will be made clear how compulsory counselling can not only be imposed but also be made useful in child and youth work. The Resumee will present the results of the research and provide an answer to the research question.