Titelaufnahme

Titel
Mögliche Auswirkungen eines Studiums an einer Musikuniversität oder Musikhochschule auf das Gehör, die Stimme und die orofazialen Funktionen
Weitere Titel
Possible effects of an education at a university of music on hearing, voice and orofacial functions
VerfasserBinder, Barbara
Betreuer / BetreuerinMaier, Barbara
Erschienen2017
Datum der AbgabeMai 2017
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Logopädie / Musikstudierende / lärminduzierter Hörverlust / Dysodie / Blasinstrumentenspiel
Schlagwörter (EN)logopedics / student musician / noise-induced hearing loss / dysphonia / wind instruments
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Arbeit beschäftigt sich mit möglichen Auswirkungen eines intensiven Instrumental- und/oder Gesangsstudiums auf die logopädisch relevanten Themenbereiche Stimme, Gehör und orofaziale Funktionen. Hier werden ausschließlich Störungsbilder, die einen direkten Bezug zur Logopädie, Phoniatrie und Audiologie aufweisen, behandelt. Um in einem angemessenen Rahmen zu bleiben, werden in den Kapiteln, die sich mit der Stimme und den orofazialen Funktionen befassen, ausschließlich studierende HolzbläserInnen, BlechbläserInnen und SängerInnen berücksichtigt. Die Ergebnisse zeigen, dass Musikstudierende sowohl beim Üben als auch beim Musizieren in der Gruppe hohen Lärmpegeln ausgesetzt sind und somit eine Risikogruppe für eine sensorineurale Schwerhörigkeit darstellen. Auswirkungen auf die Zahnstellung, das Kiefergelenk und den velopharyngealen Abschluss können bei studierenden BlasinstrumentalistInnen ebenfalls nachgewiesen werden. Zudem werden Ursachen und Folgen mangelnder Stimmhygiene und funktioneller Stimmstörungen im Studium beschrieben. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Logopädie in den drei genannten Bereichen einen wertvollen Beitrag zur Prävention und Gesundheitsförderung im Studium leisten kann.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis is concerned with possible effects of intense musical practice (playing an instrument or singing) among students of music on the relevant areas for speech therapy/logopedics; namely voice, hearing and orofacial functions. The focus lies on disorders with a direct relevance for logopedics, phoniatrics and audiology. In order to remain within reasonable limits, the chapters about voice and orofacial functions focus on students of woodwinds, brass and singing. The findings show that music students are at high risk for permanent noise-induced hearing loss during practicing as well as while playing in the group. Studies concerning students of wind instruments demonstrate that this may affect dental occlusion, the jaw joint and the velopharyngeal position. Additionally, the causes and consequences of a lack of vocal hygiene and functional dysphonia during their time at university are described. In summary, it can be said that logopedics can make a valuable contribution to the three areas stated above, especially for health prevention and health promotion during the years of study.