Titelaufnahme

Titel
Der FMS© Test im Fokus der physiotherapeutischen Prävention - Eine Literaturanalyse
Weitere Titel
The FMS© Test in the focus of physiotherapeutic prevention
VerfasserFleck, Christoph
GutachterSchnell, Daniela
Erschienen2017
Datum der AbgabeJuni 2017
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)FMS© Test / FMS© Score / Functional Movement Screen© / Verletzungsrisiko / Sport / Risikofaktoren / Prävention / Schwellenwert
Schlagwörter (EN)FMS© Test / FMS© Score / Functional Movement Screen© / injury risk / sport / risk factors / prevention / treshold
Zugriffsbeschränkung
 _
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Hintergrund: Eine Verletzung hängt von mehreren Risikofaktoren ab. Unter anderem gehört ein inadäquates Bewegungsmuster dazu welches im Sport zu einem erhöhten Verletzungsrisiko beitragen kann. Um dieses Risiko zu minimieren gibt es Assessments die diese Defizite erkennen können. Der Functional Movement Screen© ist ein anerkanntes Testverfahren, welches Limitationen und Asymmetrien in grundlegenden Bewegungsmustern untersucht. In der Beschreibung gibt es keinen Schwellenwert, der als Prädiktor für ein erhöhtes Verletzungsrisiko gelten soll. Das Ziel dieser Bachelorarbeit ist es zu untersuchen, ob ein Schwellenwert existiert und ob dieser, wenn vorhanden, eine Aussagekraft für die physiotherapeutische Behandlung bietet.

Methode: Für die Bearbeitung der zentralen Forschungsfrage dieser nicht-empirischen, auf Literaturrecherche und –analyse basierenden Bachelorarbeit wurden Studien herangezogen, die diesen Schwellenwert und selbst untersuchen und versuchen ihn zu definieren. Es wurden in den Online Datenbanken PubMed, Pedro und Cochrane Library nach Studien, die in frei zugänglicher Volltext-Version und nicht älter als 10 Jahre sind gesucht. Die am häufigsten verwendeten Suchbegriffe waren: Functional Movement Screen, risk factors, injury risk, Injury developement, prevention, sport, athletes

Ergebnisse: Die Literaturanalyse liefert sehr unterschiedliche Ergebnisse, die zum einen auf Qualitätsmangel der Studien durch zum Beispiel unklare Definitionen von Ergebnissen, zum anderen auf quantitative Mängel wie geringe Probanden- oder Probandinnenanzahl zurückzuführen sind. Jedoch besteht eine einheitliche Meinung, dass es hierzu, aufgrund der unklaren Verletzungsdefinitionen und der oft geringen Probandenanzahl an weiterer Forschung bedarf.

Schlussfolgerung: Der Functional Movement Screen© ist ein gutes Assessment um defizitäre Bewegungsmuster zu erkennen, die Aussagekraft ist jedoch in Hinsicht auf das Verletzungsrisiko sehr unterschiedlich. Ein Verletzungsrisiko ist aufgrund verschiedener Risikofaktoren schwer einzuschätzen und daher ist es nicht möglich einen einheitlichen Schwellenwert festzulegen.

Zusammenfassung (Englisch)

Background: An injury depends on several risk factors. Among other things, an inadequate movement pattern is part of this and can contribute to an increased risk of injury in sport. To minimize this risk, there are assessments that can identify these deficits. The Functional Movement Screen© is a recognized test method that examines limitations and asymmetries in basic motion patterns. In the description, there is no threshold value to be considered as a predictor of an increased risk of injury. The goal of this Bachelor's thesis is whether a threshold exists and whether it offers a meaning for us physiotherapists.

Method: For the central research question of this non-empirical literature research and analysis, studies were used which indicate this threshold and examine them themselves. There search was coducted in the online databases PubMed, Pedro and Cochrane Library for studies, which are in freely accessible full-text version and not older than 10 years. The most common search terms were: Functional Movement Screen, risk factors, injury risk, Injury developement, prevention, sport, athletes

Results: The literature analysis provides very different results, which can be attributed to quality deficiencies in the studies, for example to ambiguous definitions of results andto quantitative deficiencies such as small subjects. However, there is a common opinion that due to the unclear definitions of injuries and the mostly low number of volunteers, further research is needed.

Conclusion: The Functional Movement Screen© is a good assessment to detect deficit movement patterns. The meaningfulness oft the risk of injury is very different. A risk of injury is difficult to estimate due to various risk factors and therefore it is not possible to establish a standard threshold.