Titelaufnahme

Titel
Die Wirkungsmechanismen von Bewegungs- und Sporttherapie bei Depressionen - Eine Untersuchung von Wissensstand und Evidenz
Weitere Titel
The mechanisms of action of movement- and sporttherapy in depression - An examination of knowledge and evidence
VerfasserJirak, Bernhard
GutachterJelem-Zdrazil, Elisabeth
Erschienen2017
Datum der AbgabeJuni 2017
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Depression / depressive Episode / depressive Störung / körperliches Training / Bewegungs- und Sporttherapie / psychologische Mechanismen / physiologische Mechanismen
Schlagwörter (EN)depression / depressive episode / depressive disorder / physical exercise / movement- and sporttherapy / psychological mechanisms / physiological mechanisms
Zugriffsbeschränkung
 _
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Hintergrund: Depressionen stellen eine psychische Erkrankung mit sehr hoher Prävalenz und vielfältiger Symptomatik dar. Die positive Wirkung von körperlicher Aktivität in der Behandlung der Erkrankung wurde bereits gut belegt. Entsprechend dieser Ergebnisse findet sie auch immer mehr in den medizinischen Leitlinien Erwähnung.

Ziel: Diese Arbeit versucht herauszufinden welche Wirkungsmechanismen der Bewegungs- und Sporttherapie

bei depressiven Erkrankungen zugrunde liegen und prüft deren Evidenz.

Methodik: Es handelt sich um eine nicht- empirische Forschungsarbeit mittels systematischer Literaturrecherche auf den Datenbanken PEDro, PubMed, CINAHL sowie über die Referenzen der gefundenen Fachliteratur, welche außerdem für den theoretischen Hintergrund herangezogen wurde.

Ergebnisse: 5 RCTs und eine weitere quasiexperimentelle Studie wurden ausgewählt. Selbstwirksamkeit stellt sich dabei übereinstimmend als bedeutsamer Mechanismus dar. Ablenkung wurde genauso wie Senken der Adrenalin- und Cortisolkonzentrationen nur geringfügig in Zusammenhang mit Depressionsverminderung gebracht. Die Quantität der Untersuchungen ist aber insgesamt bei einigen Hypothesen unzureichend.

Schlussfolgerungen: Selbstwirksamkeit zeigt sich übereinstimmend als bedeutsamer Faktor. Als wichtigste Quelle gelten Erfolgserlebnisse, demnach sollten diese durch die Therapie ermöglicht werden. Es bedarf viel weiterführender Forschung, vor allem um die Wirkungshypothesen quantitativ ausreichend zu erfassen.

Zusammenfassung (Englisch)

Background: Depression is a psychological disease with a high prevalence and various symptoms. The positive effects of physical activity are already proved and these outcomes are more and more implicated in clinical guidelines.

Aim: This work is trying to find out on which mechanisms of action the effect of physical activity is based and also

investigating the evidence.

Method: This is a non- empiric examination using literature research on PEDro, PubMed, CINAHL and the references of specialist literature which was also used for the theoretical background.

Results: 5 RCTs und 1 quasi-experimental study were selected. Self- efficacy is described as a meaningful mechanism in agreement. Distraction and the reducing of adrenalin-and cortisol secretion are only in a minor relation with reduction of depression. However the quantity of examination for some hypothesis is low.

Conclusio: Self- efficacy is congruently described as an important factor. The most important resource for it is success which should therefore be provided in therapy. Further examination is needed, especially to capture the mechanisms in sufficient quantity.