Titelaufnahme

Titel
Wenn sexueller Kontakt zu Schmerzen führt - Physiotherapie in der Behandlung von Dyspareunie bei Frauen
Weitere Titel
When Sexual Intercourse Becomes Painful - Physiotherapy in the Treatment of Dyspareunia in Women
VerfasserWidder, Katharina
GutachterStelzhammer, Christine
Erschienen2017
Datum der AbgabeJuni 2017
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Dyspareunie / Vulvodynie / Vestibulodynie / Schmerz / Physiotherapie / Beckenboden / Beckenbodenmuskulatur / TENS / Biofeedback / Vaginaldilatation / Manualtherapie / Beckenbodenübungen / Enstpannungstechniken
Schlagwörter (EN)dyspareunia / vulvodynia / vestibulodynia / pain / physiotherapy / pelvic floor / pelvic floor muscles / TENS / biofeedback / vaginal dilatation / manual therapy / pelvic floor exercices / relaxation techniques
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Arbeit behandelt die Ursachen der Dyspareunie und die Bedeutung der Physiotherapie in deren Behandlung. Zur Beantwortung der zentralen Fragestellung wurde eine nicht-empirische Forschungsarbeit durchgeführt, im Zuge deren die vorhandene Literatur genauestens analysiert wurde.

In der Literatur zeigt sich die Physiotherapie in der Behandlung von Dyspareunie als äußerst effektiv. Maßnahmen wie TENS-Therapie, Biofeedback, Beckenbodenkräftigung und -entspannung, Entspannungstechniken, Vaginaldilatation, Verhaltenstherapie sowie Manualtherapie, insbesondere Weichteiltechniken, führen zu einer Verbesserung der Symptomatik, wobei der Großteil der Studien die Kombination mehrerer Maßnahmen beschreibt.

Wie auch bei anderen Schmerzstörungen, zeigt sich ein multimodaler Behandlungsansatz am wirksamsten und die Therapieinhalte müssen auf die Ursache abgestimmt werden. Um einen Schluss über die Wirksamkeit der einzelnen Therapiemaßnahmen ziehen zu können, bedarf es weiterer Forschungsarbeit.

Zusammenfassung (Englisch)

The present bachelor-thesis deals with the causes of dyspareunia and the significance of its physiotherapeutical treatment. A literature survey and an exact analysis of the found studies was executed to answer the central question.

The literature offers valid evidence of physiotherapeutical interventions of dyspareunia. Techniques like TENS-therapy, biofeedback, strengthening and active relaxation of the pelvic floor, global body relaxation techniques, vaginal dilatation and manual therapy, above all muscle techniques were shown to be effective. In most cases some of them were combined.

Like in treating other pain disorders, a multimodal treatment is most effective and all treatment techniques have to be adjusted to the underlying symptoms. To evaluate the effectiveness of a single technique further research must be done.