Titelaufnahme

Titel
Die Rolle der Orthoptistin/ des Orthoptisten im Rahmen der Mutter-Kind-Pass Untersuchungen in Österreich
Weitere Titel
The Role of the Orthoptist in Austrian Mutter-Kind-Pass Examinations
VerfasserIber, Jacqueline
Betreuer / BetreuerinHirmann, Elisabeth
Erschienen2017
Datum der AbgabeJuni 2017
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Mutter-Kind-Pass / Prävention / Vorsorgeuntersuchung / Amblyopie / Pädiatrische Gesundheitsversorgung
Schlagwörter (EN)„Mutter-Kind-Pass“ / Prevention / Providive examination / Amblyopia / Pedriatic health care
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Ziel- und Problemstellung: Die vorliegende Bachelorarbeit beschäftigt sich mit der Rolle der Orthoptistin/des Orthoptisten im Rahmen der Mutter-Kind-Pass (MKP) Augenuntersuchungen in Österreich. Dabei ist das Ziel dieser Arbeit die Beantwortung der Forschungsfrage „Welche Rolle hat die Orthoptistin/ der Orthoptist im Rahmen des österreichischen Mutter-Kind-Passes bei den Augenuntersuchungen im 10.-14. Lebensmonat und 22.-26. Lebensmonat?“.

Hintergrund: Dieses Kapitel wird in folgende Abschnitte unterteilt: Die Definition von Prävention, Gesundheitsförderung und Screening, die gesetzliche Grundlage der MKP Untersuchung, die Darstellung von Untersuchungsmethoden sowie bedeutsamer Krankheitsbilder im Rahmen des MKP. Die Unterkapitel dienen zur Erfassung rund um die Thematik des Mutter-Kind-Passes.

Methoden: In diesem Teil der Arbeit werden die wissenschaftlichen Methoden, die verwendet wurden um die Forschungsfrage zu beantworten, aufgelistet. Der Focus liegt dabei auf den ExpertInneninterviews der vier OrthoptistInnen. Die Voraussetzung als InterviewpartnerIn in Frage zu kommen, ist die Durchführung von Mutter-Kind-Pass Augenuntersuchungen im 10.-14. Lebensmonat und im 22.-26. Lebensmonat im Rahmen einer augenärztlichen Fachordination oder einer Augenambulanz eines Klinikums. Des Weiteren wurde eine Literaturrecherche durchgeführt und ein Literatursuchprotokoll erstellt.

Ergebnisse: Die Antworten der ExpertInnen werden in den zuvor angelegten Kategorien beschrieben. Dabei werden sowohl die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der interviewten OrthoptistInnen als auch die individuellen Ansätze aufgezeigt.

Diskussion/Schlussfolgerung: Das Ergebnis dieser Arbeit ist, dass OrthoptistInnen eine bedeutende Rolle bei den Mutter-Kind-Pass Augenuntersuchungen einnehmen. Dabei wäre anzustreben, dass OrthoptistInnen zukünftig Screeninguntersuchungen im Rahmen des Mutter-Kind-Passes selbstständig durchführen. Weiterführende Forschung wäre betreffend dieser Thematik zielführend.

Zusammenfassung (Englisch)

Objective: This bachelor thesis deals with the role of the orthoptist in the context of the eye examinations in the Austrian Mutter-Kind-Pass. The research question is "What is the role of the orthoptist in the eye examinations of the Austrian Mutter-Kind-Pass between the age of 10th to 14th months and 22nd to 26th months?" Due to the increasing importance of Mutter-Kind-Pass examinations for prevention, the relevance for orthoptists of the Mutter-Kind-Pass as a preventive measure for eye diseases is discussed.

Background: This chapter informs about the definition of prevention, health promotion and screening; the legal framework of the Mutter-Kind-Pass; the examination methods, as well as important diseases relevant in the course of the Mutter-Kind-Pass examination.

Methods: In this chapter the scientific methods, used to answer the research question are defined. Crucial point of these methods are expert interviews with orthoptists. The selection criterion for the interview partners was the implementation of Mutter-Kind-Pass examinations between the age of 10th to 14th months and 22nd to 26th months in an ophthalmic practice or a clinical ambulance. Furthermore, a literature research was carried out and a literature research protocol was compiled.

Results: In this section, the answers of the interviews are classified and described in the beforehand developed categories. Not only similarities and differences in the orthoptists answers are shown, but also individual approaches.

Discussion/ Conclusion: A significant result of the present thesis is that orthoptists already occupy a major part in Mutter-Kind-Pass examinations. Thus, orthoptists could carry out Mutter-Kind-Pass screening examinations more independently in the future. Further research on this topic should be carried out.