Titelaufnahme

Titel
Präventionsmaßnahme mittels Dopplersonographie zur Verhinderung eines "Sudden Infant Death Syndrom" bei : sogenannten "Hoch Risiko Kindern"
Weitere Titel
Prevention measures using Doppler sonography to prevent a "Sudden Infant Death Syndrome" So-called "high-risk children"
VerfasserKerekes, Barbara
Betreuer / BetreuerinKraus, Barbara
Erschienen2017
Datum der AbgabeJuni 2017
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Dopplersonographie A. vertebralis / Minderperfusion Hirnstamm / Dopplersonographisches Screening / plötzlicher Kindstod / SIDS / Sudden Infant Death Syndrom / Präventionsmaßnahmen SIDS / cerebral Blood flow / apparent life threatening event / ALTE / apnoe / Schlafapnoe / Brainstem gliosis / Hypoplasie / Trauertherapie
Schlagwörter (EN)Doppler ultrasound / Doppler ultrasound / Doppler ultrasound / Doppler ultrasound / SIDS / Sudden infant death syndrome / SIDS / Sudden infant death syndrome / SIDS / cerebral blood flow / apparent life threatening event / ALTE / apnea / sleep apnea / brainstem gliosis / hypoplasia / mourning therapy
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Arbeit beschäftigte sich mit dem zentralen Thema „Sudden Infant Death Syndrom“ und wurde anhand dreier Geführter Expertengespräche aus unterschiedlichen Fachdisziplinen erarbeitet. Die Fragenformulierung erfolgte auf der Basis der recherchierten Fachliteratur und wurde anhand eines Leitfadens konzipiert und durchgeführt. Nachforschungen über Risikofaktoren und Kategorisierung des SIDS wurde bereits in meiner ersten Bachelorarbeit “ Sonographische Darstellung der Perfusionsstörung des Truncus cerebri bei „Sudden infant death syndrom“ abgehandelt und gestatten eine detaillierte Übersicht. Aus Datenschutzgründen und Wahrung der Anonymität der betroffenen Personen wurde das Transkript nicht in dieser Arbeit veröffentlicht. Ziel dieser Arbeit war es, die derzeitige Beratungssituation von werdenden Eltern sowie die Betreuungsmöglichkeiten der betroffenen Familien aufzuzeigen. Es wurde nach den Maßnahmen recherchiert, die eine Identifikation von Säuglingen gestattet, welche ein erhöhtes Risiko für ein eventuelles Auftreten eines SIDS aufweisen. Einer der möglichen Risikofaktoren ist bis heute die gewählte Bauchlage zur Schlafenszeit. Trifft dieser Umstand auf ein „Hoch Risiko Kind“ zu, kann dieser zu einer lagebedingten Minderperfusion des Hirnstammes führen. Ein erhöhtes Risiko weisen frühgeborene Säuglinge auf, die vor der 37. Schwangerschaftswoche geboren werden und jene Säuglinge, die mit einem niedrigen Geburtsgewicht auf die Welt kommen. Mit dem groß angelegten Screening Programm von Deeg et al in Bamberg wurde bei 18.194 Neugeborenen diese Methode zwar als Empfehlung von der DEGUM (Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin) ausgesprochen, wurde aber bis dato in der ÖGUM (Österreichischen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin) zu keinem Leitlinien Charakter erklärt.

Die drei geführten Expertengespräche ergeben, dass die ersten Präventionsmaßnahmen direkt mit dem Hebammen- und Krankenhauspersonal nach der Geburt durchgeführt werden. Generell sind die Hebammen die maßsetzende Berufsgruppe, wenn es sich um ein „Sudden Infant Death Syndrom“ handelt. Aufgrund mangelnder Evidenz spricht sich der/die ExpertIn gegen eine standardisierte dopplersonographische Untersuchung der zerebralen hirnversorgenden Blutgefäße von Säuglingen aus. Die Risikokinder sind wie in der Literatur beschrieben, hauptsächlich frühgeborene Säuglinge und jene, die von substanzabhängigen Mütter geboren werden. Die Betreuungsmöglichkeiten nach einem SIDS werden von Kriseninterventionszentren direkt übernommen und gestalten den Betreuungsablauf und Dauer je nach Umfeld, Einstellung und Unterstützung aus dem Familien- und Freundeskreis.

Zusammenfassung (Englisch)

This work was concerned with the central topic "Sudden Infant Death Syndrome" and was developed on the basis of three expert interviews from different disciplines. The questions were formulated on the basis of the research literature and were designed and implemented using a guide. Research into the risk factors and categorization of the SIDS has already been dealt with in my first Bachelor thesis "Sonography of the perfusion disturbance of the truncus cerebri in" Sudden infant death syndrome "and allows a detailed overview. For reasons of data protection and the anonymity of the persons concerned, the transcript was not published in this work. The aim of this thesis was to present the current counseling situation of expectant parents as well as the care facilities of the affected families. It has been researched according to the measures that allow identification of infants which are at increased risk for the possible occurrence of SIDS. One of the possible risk factors is the selected abdomen position for bedtime. If this circumstance is attributable to a "high-risk child", it can lead to a position-dependent minor perfusion of the brain stem. An increased risk show those of premature infants born before the 37th week of pregnancy and those infants born with a low birth weight. This method was expressed as a recommendation from the DEGUM (German Association for Ultrasound in Medicine), but has no guiding principle in the ÖGUM (Austrian Association for Ultrasound in Medicine).

The three expert discussions carried out that the first preventive measures are directly with the midwife and hospital staff after birth. In general the midwives are the professional group when it comes to the prevention of a "Sudden Infant Death Syndrome". Due to a lack of evidence, the expert argues against a standardized double-sonographic study of the cerebral cerebral blood vessels of infants. The risk children, as described in the literature, are mainly premature infants and those born of substance-dependent mothers. The care facilities after an SIDS are directly taken over by crisis intervention centers and shape the care process and duration depending on the environment, backround and support from the family and friends.