Titelaufnahme

Titel
Die Genauigkeit von post mortem Identifikationen mittels Bildgebung der Nasennebenhöhlen : Studienergebnisse zwischen 2007 und 2017
Weitere Titel
Accuracy of post mortem identification using methods of imaging of nasal sinuses Study results between 2007 and 2017
VerfasserKrautsieder, Barbara
GutachterUnterhumer, Gerold
Erschienen2017
Datum der AbgabeJuni 2017
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Nasennebenhöhlen / Post Mortem Identifikation / Sinus Paranasalis / Geschlechtsdiffferenzierung
Schlagwörter (EN)Nasal Sinus / Post Mortem Identification / Sinus Paranasalis / gender determination
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem forensischen Nutzen der Nasennebenhöhlen. 38 Studien, welche zwischen 2007 und 2017 zu diesem Thema erschienen sind, wurden untersucht und verglichen. 21 Studien beschäftigen sich mit den Nasennebenhöhlen, um die Möglichkeit der Geschlechtsdifferenzierung zu eruieren. 15 Artikel befassten sich mit der post mortem Identifikation durch Betrachtung der Nasennebenhöhlen. Zwei Artikel untersuchten beide Fragestellungen. Um über die Sinnhaftigkeit dieser Methoden zu urteilen, wurden die Studien in drei Gruppen gegliedert. In Fällen, in welchen die Möglichkeiten von traditionellen Identifikationsmethoden nicht besteht, ist eine Analyse der Nasennebenhöhlen von großer Bedeutung. Eine vermehrte Verwendung von CT und CBCT über die letzten zehn Jahre kann beobachtet werden. Dies könnte aus der erhöhten Verfügbarkeit, sowohl von AM CT-Daten, als auch von Computertomographen in den forensischen Instituten resultieren. Zwischen 2007 und 2017 stieg die Anzahl der Studien betreffend der Nasennebenhöhlen an, was auf ein steigendes Interesse an bildgebenden Verfahren als Identifikationsmöglichkeiten zurückzuführen sein könnte. Es besteht die Möglichkeit Radiologietechnologen und Radiologietechnologinnen für den Identifikationsprozess, durch Vergleichen von ante - und post mortem Bilddaten, einzusetzen.

Zusammenfassung (Englisch)

This bachelor thesis deals with the forensic use of the nasal sinuses. 38 studies, published on this subject between 2007 and 2017, were examined and compared. 21 studies deal with the nasal sinuses in order to determine the possibility of gender determination. 15 articles were concerned with the post mortem identification by viewing the nasal sinuses. Two articles examined both topics. In order to judge the significance of these methods, the studies were divided into three groups. In cases where the possibilities of traditional identification methods do not exist, an analysis of the nasal sinuses is of great importance. A higher use of CT and CBCT over the last ten years can be observed. This could result from the increased availability of both AM CT data and computer tomographs in the forensic institutes. Between 2007 and 2017 the number of studies concerning the nasal sinuses increased, which could be attributed to an increasing interest in imaging methods as identification possibilities. Radiographers can be used for the identification process by comparing ante and post mortem image data.