Titelaufnahme

Titel
Technische Qualitätssicherung in der FFDM
Weitere Titel
Technical quality assurance in the FFDM
VerfasserSchulz, Fabienne
GutachterSpasic, Sabine
Erschienen2017
Datum der AbgabeJuni 2017
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Prüfkörper / Dosiseffizienz / technische Qualitätskontrolle / PAS / PMMA / durchschnittliche Drüsen Dosis / Artefakte / EUREF / ÖNORM Mammographie S5240-12 AP / Bildqualität / ImageJ
Schlagwörter (EN)phantom / dosage efficiency / technical quality control / PAS / PMMA / Average Glandula Dose / Artifacts / EUREF / ÖNORM Mammography S5240-12 AP / Image Quality / ImageJ
Zugriffsbeschränkung
 _
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Arbeit dient der Ausarbeitung der Unterschiede der TQS gemäß ÖNORM

S5240-12 und EUREF-Ö hinsichtlich der Bildqualität/ Dosis- Beziehung. Hierfür

wird ein Einblick in die Durchführung der TQS, sowie ein Überblick über die zur

Durchführung notwendigen Materialien gewährt. Besonderes Augenmerk liegt

hierbei auf den verwendeten Prüfkörpern sowie deren Eigenschaften, da diese

dem jeweiligen Prüfungshintergrund entsprechend, konstruiert und im Zuge der

TQS- Prüfungen eingesetzt werden. Die Kombination der Prüfeinsätze bzw. der

Prüfkörperanordnungen sind für die jeweilige TQS- Prüfung charakteristisch und

dienen der Prüfung und Auswertung bestimmter Parameter der Bildqualität bzw.

Dosis und/oder deren Beziehung zueinander. Da die Theorie der Bildqualität/

Dosis- Beziehung bereits in der Bachelorarbeit 1 abgehandelt wurde, wird in

dieser Arbeit nur oberflächlich, zur Erläuterung des Hintergrundes der jeweiligen

TQS- Prüfung auf diese eingegangen. Neben den Prüfkörpern wird auch auf die

im Zuge der TQS- Prüfungen eingesetzten Messgeräte eingegangen. Dies

begründet sich durch die Abhängigkeit der Qualitätssicherung von der Qualität der

eingesetzten Prüfmittel und, Messgeräte sowie deren Anwender und

Anwenderinnen. Die leitende Forschungsfrage dieser Arbeit lautet „Gibt es

Unterschiede in den Resultaten der Prüfungen gemäß ÖN- und EUREF-Ö- TQS,

insbesondere bei der Beurteilung von erreichter Bildqualität und dazu benötigter

Dosis?“.

Diese Arbeit ist eine Literaturarbeit mit empirischem Teil. In Hinblick auf die

Beantwortung der Forschungsfrage, sowie zur Beurteilung der Hypothese wurden

die die Bildqualität/ Dosis- Beziehung betreffenden Prüfungspunkte, die sowohl

gemäß ÖNORM S5240-12 in der AP, als auch gemäß EUREF-Ö im AT zu

ermitteln sind, durchgeführt und ein relativer Vergleich zwischen diesen gezogen.

Neben den im Zuge des relativen Vergleichs ausgewerteten, zuvor erhobenen

empirischen Daten, wurde die Arbeit mittels Studien aus Internetbibliotheken, wie

ScienceDirect, Pubmed, Springerlinks, Google Scholar, Normen, sowie durch

Verwendung von Lehrbüchern der Strahlenphysik und Mammographie erstellt. Als

Keywords kamen unter anderem „Prüfkörper“, „Dosiseffizienz“, „technische

Qualitätskontrolle“, „PAS“, „PMMA“, „Average Glandula Dose“, „Artefakte“,

„EUREF“, „ÖNORM Mammographie S5240-12 AP“, „Bildqualität“ und „ImageJ“ zur

Anwendung. Abschließend wird die Hypothese „Die EUREF- Ö- TQS ist der früher

angewandten ÖN- TQS in ihrer Aussagekraft hinsichtlich der Bildqualität/ DosisBeziehung

überlegen“ erörtert. Anhand der Ergebnisse des relativen Vergleichs

wird deutlich dass die Hypothese entkräftet wurde. Dies begründet sich primär

durch den Verlust der sofortigen Auswertung bzw. Beurteilbarkeit des geprüften

FFDM-Systems durch die Zentralisierung im RefZQS. Zusätzlich ist der höhere

Stellenwert der Bildqualität in Hinblick auf §3(1) und §4(1) der MedStrSchV kritisch

zu betrachten, da diese die Exposition durch den „diagnostischen Nutzen“, und die

Höhe der Dosis durch die „benötigte diagnostische Information“ definieren.

Zusammenfassung (Englisch)

This work is designed to elaborate the differences between TQS according to

ÖNORM S5240-12 and EUREF-Ö regarding the image quality/ dose- relationship.

For this purpose, an insight into the implementation of the TQS as well as an

overview of the materials necessary for implementation is given. Special attention

is given to the test specimens used as well as their respective properties, as these

are designed according to the respective test background and are used during the

course of the TQS tests. The combination of the test inserts or the phantom

arrangements are characteristic for the respective TQS test and are used to test

and evaluate certain parameters of the image quality or dose and/ or their

relationship to one another. Since the relevant theories of the image quality/ doserelationship

have already been dealt with in Bachelor thesis 1, this thesis

elaborates on them only superficially whenever it is necessary for explaining the

background of the respective TQS examination. In addition to the test specimens,

the measuring instruments used in the course of the TQS tests are discussed as

well. This is necessary due to the dependency of the quality assurance on the

quality of the test equipment, measuring instruments and their users. The main

research question of this work is "Are there differences in the results of the tests

according to ÖN- and EUREF-Ö-TQS, in particular in the assessment of the

achieved image quality and dose required?".

This work is a literature work with an empirical part. In order to answer the

research question as well as to assess the hypothesis, the test points related to

the image quality/ dose- relationship, which are to be determined both according to

ÖNORM S5240-12 in the AP, as well as in accordance with EUREF-Ö in the AT,

have been gathered and a relative comparison between the two has been made.

In addition to the empirical data evaluated during the relative comparison, which

was previously gathered, this work was produced by means of studies from

Internet libraries such as ScienceDirect, Pubmed, SpringerLinks, Google Scholar,

standards, as well as by using instructional books of radiation physics and

mammography. Among other the following keywords were used: "phantom",

"dosage efficiency", "technical quality control", "PAS", "PMMA", "Average Glandula

Dose", "Artifacts", "EUREF", "ÖNORM Mammography S5240-12 AP", "Image

Quality" and "ImageJ". Finally, the hypothesis "The EUREF- TQS is superior to the

previously used ON-TQS in its significance with regard to the image quality/ doserelationship"

was tested. On the basis of the results of the relative comparison, it

becomes clear that the hypothesis was rejected. This is primarily due to the loss of

the immediate evaluation and assessment of the tested FFDM system by the

centralization in the RefZQS. In addition, the higher priority of the image quality

with respect to §3 (1) and §4 (1) of the MedStrSchV has to be seen critically, since

this is the exposure by the "diagnostic benefit", and the amount of the dose by the

"required diagnostic information" define.