Titelaufnahme

Titel
Strahlenschutz in der Röntgendiagnostik Streustrahlung in Abhängigkeit des Winkels
Weitere Titel
Radiationprotection in X-Ray imaging scatterradiation in dependance on the angle
VerfasserWinkler, Philipp
Betreuer / BetreuerinSpasic, Sabine
Erschienen2017
Datum der AbgabeJuni 2017
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)"Strahlung" / "Schutz" / "Streustrahlung" / "Röntgenstrahlung" / "Strahlungssicherheit" / "Bildgebung" / "Blei" / "Schürze"
Schlagwörter (EN)„radiation“ / „protection“ / „scatterradiation“ / „x-ray“ / „radiationsafety“ / „Imaging“ / „lead“ / „apron”
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Ziel der Arbeit:

Streustrahlung entsteht durch das Auftreffen der Nutzstrahlung auf Materie. In der Röntgendiagnostik kann es dazu kommen, dass Radiologietechnologinnen bzw. Radiologietechnologen während einer Röntgenaufnahme die Patientin bzw. den Patienten halten müssen. Dieses Halten führt zu einer Strahlenbelastung des Personals. Diese Arbeit soll das Verständnis über Streustrahlung und die damit verbundene Dosis festigen. Des Weiteren soll aufgezeigt werden, wo man sich im Raum positionieren sollte, bzw. wo die höchsten Dosen durch Streustrahlung auftreten.

Methode:

Für den empirischen Teil dieser Arbeit wurden Messungen durchgeführt. Der Versuchsaufbau der Messungen fand im AKH Wien in der MA 39 statt. Hierbei wurde die Streustrahlung bei verschiedenen Winkeln und Röntgenröhrenspannungen gemessen. Für die Messungen wurde ein Wasserphantom auf dem Aufnahmetisch platziert und in einem Meter Abstand mit einem Messgerät die Dosis detektiert. Nach diesen Messungen wurden noch hinter unterschiedlichen Abschirmungen Messungen gemacht.

Kernergebnisse und Schlussfolgerungen:

Der Versuchsaufbau zeigte, dass bei größer werdendem Winkel und steigender Röntgenröhrenspannung die Dosis zunimmt. Bei den Messungen hinter Abschirmungen ergab sich bei der dicksten Abschirmung der größte Schwächungsfaktor, sowie bei der dünnsten Abschirmung der geringste. Diese Schwächungsfaktoren hängen von der gewählten Röntgenröhrenspannung ab. Durch die erhöhte Dosis bei größeren Winkeln sollte in Betracht gezogen werden, Körperregionen die sich in diesem Bereich befinden, besonders zu schützen. Im Endeffekt kann festgehalten werden, dass bei einer dickeren Bleiabschirmung die Schwächung der Strahlung größer ist. Deswegen wäre es von Vorteil, Körperregionen, welche sich in einem hohen Winkel zur Strahlenquelle befinden, mit dickeren Abschirmungen zu schützen.

Zusammenfassung (Englisch)

The aim of the thesis:

Scatterradiation is produced by the impact of the useful Beam on matter. Radiographers may have to hold a patient in X-ray diagnostics. This holding leads to a radiation exposure of the personnel. This work is intended to reinforce the understanding of scattered radiation and the associated dose. Furthermore, it should be recorded where the highest doses occur due to scattered radiation.

Method:

For the empirical part of this thesis, measurements were performed. The experimental setup of the measurements was performed in the AKH Vienna in the MA 39. Therefore, the scattered radiation was measured at different angles and X-ray tube voltages. For the measurements, a water phantom was placed on the recording table and the dose was detected one meter apart with a measuring device. After the first measurements, additional measurements were made behind various shieldings.

Results and conclusions:

The experimental setup showed that the dose increases with increasing angle and increasing x-ray voltage. In the case of the measurements behind shieldings, the largest attenuation factor was found for the thickest shielding, while the smallest shielding was the lowest. These weakening factors depend on the chosen X-ray tube voltage. Due to the increased dose at larger angles, it is important to consider body regions which are particularly vulnerable in this area. In the end, it can be stated that in the case of a thicker lead shielding the attenuation of the radiation is greater. Therefore, it would be advantageous to protect body regions, which are at a high angle to the radiation source, with thicker shields.