Titelaufnahme

Titel
Neuro-SPECT Untersuchungen zur Differenzierung von Verhaltensstörungen
Weitere Titel
Neuro-SPECT examinations for differentiation of behavioral disorders
VerfasserHein, Nathalie
GutachterKarlhuber, Barbara
Erschienen2017
Datum der AbgabeJuni 2017
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)neuro-SPECT / Verhaltensstörungen / Depression / ADHS / Aggression
Schlagwörter (EN)neuro-SPECT / behavioral disorders / depression / ADS / aggression
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Verhaltensgestörte Personen gelten oft als nicht gesellschaftsfähig und haben es im Umgang mit ihrem sozialen Umfeld aufgrund ihrer Andersartigkeit sehr schwer. Diese Arbeit beschäftigt sich mit der SPECT für verhaltensgestörte Personen und damit, was SPECT-Scans für Betroffene leisten können. Dazu gehört eine differenziertere Bestimmung der Ursache einer Verhaltensstörung wie Depression, ADS und Aggression, um Patienten/-innen eine individuelle Behandlung für ein leichteres Leben zu bieten.

Ein Experteninterview, das den empirischen Teil dieser Arbeit widerspiegelt, beschreibt die Situation bezüglich Verhaltensstörungen in der Nuklearmedizin in Österreich.

Verhaltensstörungen wie Depression, ADS und Aggression können bereits im Kindesalter das „normale“ Leben im familiären, sozialen und schulischen Bereich beeinflussen, wenn die Störungen gewisse Bedingungen erfüllt, klassifiziert werden kann und über einen längeren Zeitraum anhält. Viele Betroffene wissen nicht, wie damit umzugehen ist und welche Möglichkeiten einer Behandlung es gibt.

Durch Neuro-SPECT-Aufnahmen können mittels Radiopharmaka Erkenntnisse über die Stoffwechselaktivität verschiedener Hirnareale gewonnen werden, die mit Verhaltensstörungen zusammenhängen können.

Depressionen, ADS und Aggressionen weisen jeweils für ihre Indikation typische Perfusionsmuster auf, die oft miteinander korrelieren. Abnormitäten der Gehirnaktivität sind häufig Anzeichen einer Verhaltensstörung und können zu einem großen Problem des/r Betroffenen und somit behandlungsdürftig werden. Durch die Differenzierung der Verhaltensstörungen und der Abnormitäten der Aktivität des Gehirns kann eine individuell angepasste Therapie angefertigt werden.

Zusammenfassung (Englisch)

People with disabilities are often considered as non-sociable and have a very difficult time dealing with their social environment because of their different nature. This thesis paper deals with SPECT for behaviorally disturbed people and thus what SPECT-scans can do for those who are affected. This includes a more differentiated determination of the cause of a behavioral disorder such as depression, ADS and aggression, in order to offer patients an individualized treatment for an easier life.

An expert interview, which reflects the empirical part of this work, describes the situation regarding behavioral disorders in the nuclear medicine in Austria. Behavioral disorders such as depression, ADS and aggression can affect “normal” life in the family, social and school sphere as early as ones childhood if the disorder fulfills certain conditions, can be classified and lasts over an extended period of time. Many victims do not know how to deal with this and aren’t aware of the treatment possibilities.

Through neuro-SPECT images, radiopharamceuticals can be used to gain knowledge about the metabolic activity of different brain regions, which in turn can be related to behavioral disorders.

Depression, ADS and aggression have typical perfusion patterns of their indication, which often correlate with each other. Abnormalities of brain activity are often signs of a behavioral disorder and can become a large problem for the affected and thus need to be treated. By differentiating the behavioral disorders and the abnormalities of the activity of the brain, an individually adapted therapy can be prepared.