Titelaufnahme

Titel
Diagnostische Bildgebung von Humanen Papilloma Virus induziertem Cervix Karzinom mittels Sonographie und Stellenwert der Impfung als Präventivmaßnahme
Weitere Titel
Diagnostic Imaging of human papilloma virus induced cervical carcinoma by sonography and the importance of vaccination as a preventive measure
VerfasserNabinger, Nina
GutachterKraus, Barbara
Erschienen2017
Datum der AbgabeJuni 2017
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)HPV Infektion / transvaginale Sonographie / HPV Impfung / Cervix Karzinom / kontaminierte Ultraschallsonden / Wissensstand Männer Frauen HPV / Bildgebung Cervix Karzinom / Bildgebung Cervix karzinom MRT Ultraschall
Schlagwörter (EN)HPV infection / transvaginal Sonography / HPV vaccination / cervicalcarcinoma / contaminated sonographieprobes / Knwoledge men women HPV / Imaging Cervical Carcinoma / Imaging Cervical Carzinoma MRI Ultrasound
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Ziel: Das Ziel der vorliegenden Bachelorarbeit lag darin, einen Überblick über das

Humane Papillomavirus, seinen Übertragungsweg, die möglichen

Präventivmaßnahmen, Früherkennungsmethoden und das daraus resultierende

Cervix Karzinom zu schaffen. Weiters behandelt diese Arbeit die Thematik der

Darstellung des Cervix Karzinoms mittels transvaginaler Sonographie.

Genaueres Augenmerk wurde unter anderem auf die adäquate Reinigung der

Ultraschallsonden, die Unterschiede des Wissenstandes beider Geschlechter

bezüglich des HPV Virus und der Wahl der Sonographie als bildgebende Methode

zur Darstellung eines Cervix Karzinoms gelegt.

Methode: Bei dieser Arbeit handelt es sich um eine Literaturrecherche. Mit Hilfe

von Studien und Fachliteratur sowie Internetquellen wurden die Forschungsfragen

erläutert. Hierfür wurden keine Studien verwendet die vor 2000 veröffentlicht

wurden und die Themen "Cervical Cancer", "HPV Infection & Vaccination", "HPV

Knowledge", "Cervical Carcinoma Imaging" behandelten.

Ergebnis: Es besteht eine Infektionsgefahr durch verunreinigte

Sonographiesonde. Trotz Hülle oder Präservativ kann es zu einer Übertragung

der Viren kommen. Hierbei ist die Reinigung der Sonden mittels Low.-Level

Desinfektion nicht ausreichend.

Weiters hat sich die transvaginale Sonographie zwar im Vergleich zum MRT als

ebenbürtig erwiesen, jedoch sollte diese Untersuchungsmethode immer in

Kombination angewandt werden. Da Cervix Karzinome mit kleineren

Durchmessern im Ultraschall nur schwer darstellbar sind.

Zuletzt hat sich heraus gestellt, dass beide Geschlechter im Allgemeinen nur

mäßig über HPV Bescheid wissen.

Schlussfolgerung: Durch das bestehende Risiko einer HPV Infektion durch

verunreinigte Ultraschallsonden trotz Hülle beziehungsweise Präservativ sollte die

Reinigung dieser überdacht werden.

Außerdem kann die Sonographie wegen ihrer Vorteile wie unter anderem die

hohe Verfügbarkeit, die geringen Kosten und die schnelle

Untersuchungsdurchführung als zusätzliche bildgebende Methode zur Darstellung

eines Cervix Karzinoms hinzugezogen werden.

Zuletzt kann die adäquate Aufklärung als Präventivmaßnahme angesehen

werden. Durch ein optimales Vorwissen kann besserer Schutz vor einer HPV

Infektion gewährleistet werden.

Dabei wird versucht mittels Fachliteratur und wissenschaftlichen Studien die

Themen abzuarbeiten.

Zusammenfassung (Englisch)

Objective: The aim of this thesis was to provide an overview of the human

papillomavirus, its transmission, the possible preventive measures, early detection

methods and the resulting cervical carcinoma. Furthermore, this work deals with

the subject of the representation of the cervical carcinoma by means of

transvaginal sonography,

More attention has been given to the adequate cleaning of the ultrasound probes,

the differences in the knowledge of both sexes regarding the HPV virus and the

choice of sonography as a method for the representation of cervical carcinoma.

Method: This work is a literature research. The research questions were

explained with the help of studies and specialized literature as well as internet

sources. In this thesis only studies which were published before 2000 were used

with the topics "Cervical Cancer", "HPV Infection & Vaccination", "HPV

Knowledge", "Cervical Carcinoma Imaging".

Result: There is a risk of infection by contaminated ultrasonic probes, despite a

cover or condom. The cleaning of the probes by means of low-level disinfection is

not sufficient.

In addition, transvaginal sonography has proved to be equivalent in comparison to

MRI, but this method of examination should always be used in combination. Since

cervical carcinomas with smaller diameters are difficult to visualize with

ultrasound.

Finally, it has been found that both sexes generally know only moderately about

HPV.

Conclusion: Due to the existing risk of HPV infection by contaminated ultrasound

probes despite of covers or condoms, the cleaning of these should be considered.

In addition, due to its advantages such as high availability, low cost, and fast

screening, sonography can be used as an additional imaging method for the

representation of cervical carcinoma.

Lastly, adequate information can be regarded as a preventative measure. By

providing an optimal knowledge, the protection for a HPV infection can be

ensured.