Titelaufnahme

Titel
Tief Luft holen! Leben mit Asthma bronchiale im Kindes- und Jugendalter
Weitere Titel
Take a Deep Breath! Living with Asthma in Childhood and Adolescence
VerfasserWimberger, Eva-Maria
Betreuer / BetreuerinBader, Klara
Erschienen2017
Datum der AbgabeJuni 2017
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Gesundheits- und Krankenpflege / Kinder und Jugendliche / Asthma / Asthmaschulung / Patientenedukation / Schulungsmaßnahmen
Schlagwörter (EN)Nursing / Children and adolescents / Asthma / Asthma training / Patient education / Training measures
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Thema

Asthma ist mit rund zehn Prozent die in Österreich am häufigsten auftretende chronische Erkrankung im Kindes- und Jugendalter. Sie erfordert einen ganzheitlichen Betreuungsansatz im interdisziplinären Team bei dem der Pflege im Rahmen der PatientInnenedukation hoher Stellenwert zukommt. Ziel der Arbeit ist es, die Bedeutsamkeit und Wirksamkeit von edukativen Maßnahmen für Kinder und Jugendliche und deren Angehörige aufzuzeigen.

Methodik

Die Arbeit ist in Form eines Literaturreviews aufgebaut. Die Literaturrecherche wurde im Zeitraum von Jänner bis Februar in den Datenbanken „PubMed“, „sience.direct“, „Springer Link“, „CINAHL“ und „The Cochrane Library“ durchgeführt. Es erfolgte zusätzlich eine Recherche im Onlinekatalog der Studiengansbibliothek des FH-Campus Wien und eine Fachrecherche in Fachbüchern und Fachzeitschriften. Insgesamt wurden zwölf englisch- und deutschsprachige Publikationen, sowohl qualitativ als auch quantitativer Forschungsvorgehen für das Literaturreview herangezogen.

Ergebnisse

Die Ergebnisse der Studien zeigen, dass die Auswahl altersgerechter Methoden im Rahmen der edukativen Schulungsmaßnahmen, den Umgang mit Asthma im Kindes- und Jugendalter deutlich verbessert. Es geht hervor, dass diese Kinder eine gesteigerte Lebensqualität und ein geringeres Angstlevel erfahren. Die Bachelorarbeit verdeutlicht, dass ebenso die Eltern durch pflegerische Schulung mehr Sicherheit und Wissen im Umgang mit ihrem chronisch kranken Asthmakind erfahren.

Conclusio

Kinder und Jugendliche mit Asthma bronchiale benötigen eine umfassende pflegerische Betreuung. Die Eltern müssen als eine stützende Kraft gesehen werden, die die Kinder zum Selbstmanagement befähigen können. Ein wichtiger Schritt im deutschsprachigen Raum könnte vor allem für jüngere Kinder durch die Etablierung einer Schulgesundheitspflege getan werden.

Zusammenfassung (Englisch)

Subject

Asthma is the most frequently occurring chronic disease in childhood and adolescence in Austria. It requires a holistic approach to care in the interdisciplinary team, in which the care within the context of patient education is of high importance. The aim of the work is to show the importance and effectiveness of educational measures for children and adolescents and their relatives.

Methods

The work is structured as a literature review. The literature research was carried out in the databases "PubMed", "CINAHL" and "The Cochrane Library" between January and February. A search was also carried out in the online catalogue of the library of the FH-Campus Wien and a specialist research in specialist books and journals. In total there were used twelve English- and German-language publications, both qualitative and quantitative research, for the literature review.

Results

The results of the studies show that the selection of age-appropriate methods in the context of the educational training measures significantly improves the handling of asthma in the childhood and adolescence. It is clear that these children are experiencing a higher quality of life and less anxiety. The results of the bachelor thesis show that the parents get more safety and knowledge through their nursing training in dealing with their chronically ill child.

Conclusion

Children and adolescents with bronchial asthma require comprehensive nursing care. Parents have to be a supportive force and they slowly enable them to self-management. An important step in the German-speaking world could be done especially for younger children through the establishment of a school-health-nurse.