Titelaufnahme

Titel
Diagnostische Verlässlichkeit der Computertomographie in der präoperativen Diagnostik der inneren Hernie bei Zustand nach Roux-en-Y-Magenbypass
Weitere Titel
Diagnostic reliability of computed tomography in the preoperative diagnosis of internal hernia in state after Roux-en-Y gastric bypass
VerfasserReibenwein, Agnes
Betreuer / BetreuerinSpasic, Sabine
Erschienen2017
Datum der AbgabeJuni 2017
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)innere Hernie / Roux-en-Y Magenbypass / CT innere Hernie nach Magenbypass / Bariatrische Eingriffe / Computertomographie innere Hernie
Schlagwörter (EN)internal hernia / Roux-en-Y gastric bypass / CT internal hernia after gastric bypass / bariatric surgery / computed tomography internal hernia / internal hernia gastric bypass / internal hernia bariatric surgery
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Ziel dieser Arbeit ist es herauszufinden, ob die Computertomographie bei der Diagnostik der inneren Hernie als alleinige Modalität ausreicht. Das Patientenkollektiv für diese Arbeit wurde durch eine Abfrage der Datenbank „MPA“ im Landesklinikum Hollabrunn eruiert. Mithilfe von Oberarzt Dr. Robert Vollmann wurden die Testergebnisse nach Ausschluss der Patienten/Patientinnen die den Kriterien nicht entsprachen, ermittelt. Es wurde eine deskriptivstatistische Auswertung dieser Daten vorgenommen. Das Durchschnittsalter der eingeschlossenen Patienten/Patientinnen war 41,2 (± 10,3) Jahre. Der durchschnittliche BMI lag bei 43,6 (± 7,2) kg/m². Die Zeit vom antekolischen laparoskopischen Roux-en-Y Magenbypass bis zum Auftreten der inneren Hernie lag bei durchschnittlich 34,8 (± 21,2) Monaten. Einer Operation unterzogen sich 14/52 Männer und 38/52 Frauen. Es wurde bei 36 Patienten/Patientinnen eine innere Hernie mit der Computertomographie richtig diagnostiziert, davon 9 Männer und 27 Frauen. Von den 36 Patienten/Patientinnen erlitten 21 eine „Brolin-Hernie“ und 15 eine „Petersen-Hernie“. Die Sensitivität liegt bei 97% und die Spezifität bei 53%, die Accuracy bei 85%, der positive Voraussagewert beträgt 83% und der PPV für ein erweitertes Kollektiv 7,9%. Aufgrund dieser Ergebnisse kam man zu dem Schluss, dass die Computertomographie trotz der hohen Accuracy als alleinige Modalität nicht ausreicht um eine innere Hernie sicher diagnostizieren zu können und es weiterer Abklärungsmethoden bedarf.

Zusammenfassung (Englisch)

The aim of this work is to evaluate whether computer tomography as exclusive modality is sufficient for the diagnosis of the internal hernia. The patient collective for this work is based on the “MPA” database of the Landesklinikum Hollabrunn. With the aid of Dr. Robert Vollmann results were determined after the exclusion of the patients who did not meet the criteria. A descriptive statistical evaluation of this data was done. Mean age of included patients was 41.2 (± 10.3) years, mean BMI of them was 43.6 (± 7.2) kg / m². The mean time from the antecolic laparoscopic Roux-en-Y gastric bypass to the onset of the internal hernia was 34.8 (± 21.2) months. A total of 52 patients (14 men; 38 women) underwent surgery. An internal hernia was correctly diagnosed with computer tomography in 36 patients, 9 men; 27 women. 21/36 patients had a "Brolin hernia" and 15/36 a "Petersen hernia". The sensitivity is 97% and the specificity is 53%, the accuracy is 85%, the positive predictive value (PPV) is 83% and the PPV for an extended collective is 7.9%. Based on these results, it was though to that despite a high accuracy computed tomography is not sufficient to diagnose an internal hernia safely and therefore further clarification methods are needed.