Titelaufnahme

Titel
Angehörige und ihre Bedürfnisse auf der Intensivstation : Eine Herausforderung für das Pflegepersonal
Weitere Titel
Relatives and their satisfaction of needs at the intensive care A challenge nurses have to cope with
VerfasserMonot, Michelle
Betreuer / BetreuerinRebitzer, Gerlinde
Erschienen2016
Datum der AbgabeFebruar 2016
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Angehörigenbetreuung auf der Intensivstation / Besuch auf der Intensivstation / Kinder auf der Intensivstation / Intensivpflege / Intensivstation Besuchszeiten / Intensivstation Besuch / Familie Intensivstation / Familien auf der Intensivstation / Studie Wien Intensivstation / Krankheitsbewältigung auf der Intensivstation / familiärer Einfluss Intensivstation / Einfluss von Besuch im Krankenhaus / familienzentrierte Pflege
Schlagwörter (EN)Critical Care Nursing / Family Nursing / Journal of advanced nursing / intensiv care / critical care hospitalization / ICU / ICU-diary / Emotional aspects ICU / Nursing Staff ICU / Empathy
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die Arbeit befasst sich mit der Angehörigenbetreuung auf der Intensivstation durch Pflegepersonal. Es wurden vier Forschungsfragen gestellt die es galt zu beantworten. Zum einen ging es um die Kompetenzen die das Fachpersonal haben sollte um Angehörige adäquat zu betreuen und auch welche Rolle das Pflegepersonal in der Angehörigenbetreuung einnimmt und zum anderen galt es die Bedürfnisse der Angehörigen zu eruieren und die Bedeutung der Bedürfnisse zu erfassen. Bei der Bedürfniserfassung stachen drei primäre Bedürfnisse deutlich hervor, die Hoffnung, das Da-Sein-können und der Informationserhalt, gefolgt von einer Reihe anderer subjektiver Bedürfnisse die von der Familiensituation, Umweltfaktoren und vielen anderen Dingen beeinflusst wurden und somit sehr individuell waren. Bei der Frage welche Kompetenzen das Pflegepersonal im Umgang mit Angehörigen auf einer Intensivstation haben muss wird es schwieriger. Die Familien sind sich einig, dass Empathie eine Schlüsselrolle in diesem Setting einnimmt, ansonsten gibt es viele Tipps welche die Kommunikation erleichtern und angenehmer, im Sinne von reibungsfreier, machen. Pflegepersonen nehmen immer eine Vermittlerrolle ein, der sie versuchen müssen gerecht zu werden. Gleichzeitig sind sie auch „Beschützer“ der PatientInnen und deren Bedürfnisse, wenn die Familie diese Rolle nicht mehr übernehmen will oder kann. Die Einlieferung auf die Intensivstation eines geliebten Familienmitglieds stellt immer einen tiefen Einschnitt in das normale Leben dar. Durch verschiedene bewusste und unbewusste Bewältigungsstrategien, und durch gute medizinische und pflegerische Betreuung, gelingt es diese Krise als Familie zu überstehen.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis deals with the family members of criticially ill patient at the intensiv care unit and the support they get from the hospital nurses.There are four main questions to answer. The first and the second are about the qualifikations the nurses have to offer and the which part they have to assume in the setting of an intensiv care. There is no doubt that hospital nurses are the money the family members see the most, so they are absolutely certain playing a big role in communication. For this reason the employees should be able to sympathise with the family members and keep them grounded. On the other hand the hospitals nurses are kind of a guardian to shelter the patients needs from the families postulations if it is mandatory. The third question is about the needs of the dependants namely to hope for something, to be there and to get informations. In Addition to that there were further needs but these three are the most required items. The hospitalisation at the intensiv care unit precipitates a crisis. The last questions deals with the different coping strategies in this remarkable situation. Anyhow with the assistance of the health workers at the intensiv care unit they can help to understate the trembling uncertainty of the patients relatives.