Titelaufnahme

Titel
Ist das norwegische Strafverfolgungssystem ein Vorbild?
Weitere Titel
Is the norwegian Criminal Justice System a Role Model?
VerfasserKnöbl, Katharina Gertraud
Betreuer / BetreuerinLehr, Bernhard
Erschienen2017
Datum der AbgabeMärz 2017
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Strafverfolgung / Norwegen / Außergewöhnliche Gefängnisse / Offene Gefängnisse / Straffälligenhilfe / Gemeinschaftliche Arbeit
Schlagwörter (EN)Criminal Justice / Norway / Exceptional Prisons / Open Prisons / Assistance for Criminal Offenders / Collaborative Work
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Seit Jahrhunderten gilt Haft als die ultimative Strafe für kriminelles Vergehen. Nicht nur der Freiheitsentzug ist in diesem Zusammenhang wichtig, sondern es wird auch erwartet, dass die Strafe ein harter Schlag für den Häftling ist. Der Begriff Bestrafung hat einen sehr hohen Stellenwert, wenn es um kriminelle Taten geht. Wenn Bestrafung und „Leid“ in diesem Kontext funktionieren sollte es kein kriminelles Verhalten mehr geben. Dennoch werden nach wie vor Straftaten begangen und auch die Rückfallquote ist in den meisten Ländern sehr hoch. Dieser Widerspruch ist der Grund für die vorliegende Bachelorarbeit. Die Arbeit ist eine reine Literaturarbeit und beschäftigt sich mit dem norwegischen Strafverfolgungssystem. Norwegen wurde als Land ausgewählt, weil es als Vorbild für die Strafverfolgung gilt und im internationalen Vergleich geringere Rückfall- und Inhaftierungsquoten hat.

Zu Beginn dieser Arbeit werden die wichtigsten Begriffe im Zusammenhang mit Kriminalität und Justiz erläutert. Anschließend wird das norwegische Strafverfolgungssystem näher erklärt, mit einem Fokus auf das Strafgesetzbuch, dessen Inhalte und auch die Geschichte. Im dritten Kapitel werden die außergewöhnlichen Gefängnisse, insbesondere die Gefängnisinsel Bastøy, beschrieben. In diesem Kapitel wird auch auf mögliche negative Aspekte „offener“ Gefängnisse eingegangen. Danach wird noch die Funktion der Sozialen Arbeit beschrieben. Die Bachelorarbeit schließt mit einer kurzen Zusammenfassung und Schlussfolgerung.

Zusammenfassung (Englisch)

Imprionsment has counted as the one and only punishment for criminal behaviour for centuries. Not only the deprivation of freedom is important in this context, but it is also expected to be painful for the inmate. The term punishment has a high status when it comes to criminal behaviour. One should think if punishment and „pain“ worked, criminal behaviour would be instinct by now. Still, criminal offences happen and the recidivism rate is very high in most countries. Those thoughts are the reason for this bachelor thesis. This work is only based on literature references and talks about the Norwegian criminal justice system. Norway was chosen, because it is seen as a role model concerning criminal justice and on an international basis has one of the lowest imprisonment and recidivism rate.

In the beginning the most important terms concerning criminality and criminal justice are defined. That is followed by an explanation of the Norwegian criminal justice system, with a focus on the criminal code, its history and contents. In the third chapter the exceptional prisons, especially the Prison Island Bastøy, are described. In this chapter I also talk about the negative aspects those open prisons could have. Next the role of Social Work is described. The thesis ends with a small summary and conclusion.