Titelaufnahme

Titel
Einflussfaktoren der intrauterinen Prägung
Weitere Titel
Influencing factors of intrauterine imprinting
VerfasserForster, Kristina
GutachterGritsch, Evelyn
Erschienen2017
Datum der AbgabeJuni 2017
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Prägung / pränatal / Mutter / Schwangerschaft / Gesundheit / Krankheit / Depression / Stress / Angst / Tod / rauchen / Tabakkonsum / Ernährung / Unterernährung / Überernährung / Krieg / Hungersnot / Asthma / Diabetes mellitus / Hypertonie / Übergewicht / Tourettesyndrom
Schlagwörter (EN)imprinting / prenatal / mother / pregnancy / health / disease / depression / stress / anxiety / death / smoking / consumption of tabacco / nutrition / malnutrition / war / famine / asthma / diabetes mellitus / hypertension / overweight / tourette syndrome
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Hintergrund: Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem Thema intrauterine Prägung. Wie mittlerweile bekannt wurde, wird die Entstehung chronischer Krankheiten, wie Diabetes und Adipositas, unter anderem durch Umwelteinflüsse in der Schwangerschaft und durch den Lebensstils der schwangeren Frau gefördert.

Ziel: Ziel dieser Arbeit ist es, herauzufinden, inwiefern pränatale Einflussfaktoren bzw. der Lebensstil einer schwangeren Frau das Outcome und die spätere Gesundheit des Kindes beeinflussen kann. Einflussfaktoren wie Stress, Ernährung und das regelmäßige Rauchen von Zigaretten werden hierbei berücksichtigt.

Ergebnisse: Wie Studien bestätigen, besteht eine enge Verbindung zwischen pränatalen Einflussfaktoren und späteren Erkrankungen beim Kind. Bei Stress in der Schwangerschaft steigt zum Beispiel das Risiko für das Kind, an Asthma zu erkranken (Cookson, Granell, Joinson, Ben-Shlomo, & Henderson, 2009). Durch mehrere Studien wurde bei der nächsten Generation außerdem ein erhöhter BMI (Ravelli, van der Meulen, Osmond, Barker, & Bleker, 1999) und die gesteigerte Inzidenz von koronarer Herzkrankheiten (Painter et al., 2006) im Erwachsenenalter beobachtet, wenn die Mutter in der Schwangerschaft unter Unterernährung litt.

Methodik: Diese Bachelorarbeit ist eine reine Literaturrecherche, deshalb werden keine neuen Daten erhoben. Zur Recherche wurden Internet-Datenbanken, wie Pubmed und Science Direct, verwendet.

Schlussfolgerung: Anhand der recherchierten Studien wurde ein enger Zusammenhang von Tabakkonsum, Stress und Ernährungsfehler in der Schwangerschaft und spätere Erkrankungen des Kindes erkannt. Nicht ersichtlich wurde, ob noch weitere pränatale Teratogene Einfluss auf die spätere Gesundheit haben.

Zusammenfassung (Englisch)

Background: This thesis deals with the topic of intrauterine imprinting. It is known that the development of chronic diseases such as diabetes and obesity are influenced by environmental factors during pregnancy and the lifestyle of the pregnant woman.

Objective: The aim of this study is to investigate the extent to which prenatal factors or the lifestyle of a pregnant woman can influence the outcome and future health of the child. Factors such as stress, diet and the frequent smoking of cigarettes were considered.

Results: Studies confirm: There is a close link between prenatal factors of influence and subsequent childhood disorders. For example in the case of stress during pregnancy there is an increased risk for the child to develop asthma (Cookson et al., 2009). Other studies have shown that higher BMI (Ravelli et al., 1999) and the increased incidence of coronary heart disease (Painter et al., 2006) were programmed by prenatal malnutrition.

Method: This thesis is a research of literature, so no new data is collected. Through the research, relevant studies were found in internet databases, such as PubMed and ScienceDirect.

Conclusion: Based on the researched studies, a positive association of teratogens during pregnancy and later diseases of the child was recognized. It was not shown whether other prenatal teratogens have any influence.