Titelaufnahme

Titel
Praktikumsbericht : Geburtshilfe und Schwangerenvorsorge auf Hawaii
Weitere Titel
Internship Report Obstetrics and antenatal care in Hawaii
VerfasserSczepan, Jasmin
Betreuer / BetreuerinWokurek-Biebel, Vera
Erschienen2017
Datum der AbgabeJuni 2017
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Amerikanisches Krankenversicherungssystem / Certified Nurse Midwife / Certified Professional Midwife / Eesha Bhattacharyya / Gynäkologie / Gynecology and Obstetrics / Hawaii / Hebamme / Midwife / Hebammenausbildung / Hebammenarbeit / Hebammenverdienst / Hysterektomie / Jennifer Wright / Krankenhaus / Lay Midwife / Licensed Midwife / Laparoskopie / Symphysen-Fundus-Abstand / Schwangerenvorsorge / Schwangerschaftsabbruch / Sectio Cesarea / Sectiorate / Operation / Surgery / Ordination / Clinic / USA
Schlagwörter (EN)American Health Insurance System / Certified Nurse Midwife / Certified Professional Midwife / Eesha Bhattacharyya / Gynecology and Obstetrics / Hawaii / Midwife / Midwifery Education / Midwifery Work / Midwife Income / Hysterectomy / Jennifer Wright / Hospital / Lay Midwife / Licensed Midwife / Laparoscopy / Symphysis-Fundal-Height / Antenatal Care / Abortion / Pregnancy Termination / Sectio Cesarea / C-Section Rate / Surgery / Clinic / USA
Zugriffsbeschränkung
 _
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Hintergrund: Im Rahmen des Bachelorstudiums Hebamme absolvierte die Autorin einen umfangreichen Teil des drei monatigen Pflichtpraktikums innerhalb des 5. Semesters auf der Insel Oahu, Hawaii (USA). Die Zusammenarbeit mit einem Gynäkologen ermöglichte facettenreiche Einblicke sowohl auf dem Gebiet der Geburtshilfe als auch der Gynäkologie. Während dem Auslandsaufenthalt konnten einige Unterschiede zwischen der Hebammenarbeit in den USA und Österreich festgestellt werden. Ziel der vorliegenden Arbeit war es, diese Unterschiede, speziell die Ausbildung zur Hebamme, wie auch die Aufgabenbereiche in der Schwangerenvorsoge und Geburtshilfe sowie das Einkommen von Hebammen in den USA, herauszuarbeiten.

Methode: Der Zugang der Arbeit kann als ethnographische Methode bezeichnet werden. Ein Teil der in der Arbeit dargebotenen Informationen stammt aus der durch die Autorin durchgeführten teilnehmenden Beobachtung bzw. Feldforschung und wurde mit wissenschaftlich fundierten Informationen, vorwiegend aus dem Internet stammend, unterlegt. Im Zuge der Feldforschung wurde ein Interview mit einer amerikanischen Hebamme durchgeführt.

Ergebnisse: Die vorliegende Arbeit zeigt auf, dass es in den USA mehrere Ausbildungswege gibt, um Hebamme zu werden, während dies in Österreich durch das einheitliche Bildungssystem nicht möglich ist. Des Weiteren ist das Einkommen einer amerikanischen Hebamme höher und der Aufgabenbereich wesentlich breiter gefächert. Hebammen in den USA sind befugt selbstständiger zu arbeiten als vergleichsweise in Österreich. Dies wird vor allem bei der Durchführung von medizinischen Verfahren wie dem Einsetzen mechanischer Kontrazeptiva oder der Durchführung von Ultraschalluntersuchungen durch Hebammen deutlich. Hinzu kommen die Unterschiede im komplexen Krankenversicherungssystem der USA. Die Kosten für medizinische Behandlungen sind enorm. Es gibt keine vorgeschriebenen Untersuchungen in der Schwangerschaft und im Wochenbett, was darin resultiert, dass viele Frauen während dieser Zeit aufgrund der hohen Kosten für medizinische Leistungen keine Betreuung in Anspruch nehmen.

Conclusio: Es konnten sowohl während dem Auslandsaufenthalt als auch der Literaturrecherche für vorliegende Arbeit viele Unterschiede festgellt werden. Trotz der breit gefächerten Aufgabenbereiche amerikanischer Hebammen, liegt die Geburtshilfe großteils noch in Händen der ÄrztInnen und es ist noch ein langer Weg, bis Hebammen in den USA das gleiche Ansehen zu Teil werden wird wie Hebammen in Österreich.

Zusammenfassung (Englisch)

Background: During the bachelor’s degree in midwifery, the author completed an extensive part of the three-month compulsory internship within the fifth semester on the Island of Oahu, Hawaii (USA). The cooperation with a gynecologist made multifaceted insights regarding obstetrics as well as gynecology possible. During the stay abroad, the author was able to detect various differences between the midwifery work in the USA and Austria. The main goal of this thesis was to determine these differences. Especially regarding the educational path to become a midwife in the USA, heir tasks during pregnancy and delivery, as well as their income.

Method: The author worked ethnographically. Part of the information in this thesis stems from participating observation respectively field research and scientifically sound information, mostly found on the internet was added. In context of the field research an interview with an american midwife was conducted.

Results: The thesis shows, that there are several possible ways to become a midwife in the USA, whilst due to the unified education system in Austria there is only one way. Furthermore, an american midwife’s sallary is much higher and she has to fullfill a lot more tasks. Midwives in the USA generally work more independantly than midwives in Austria are even allowed to. This becomes obvious when it comes to medical procedures, like for instance inserting mechanical contraceptives or doing ultrasounds. In addition to all of these differences, the medical insurance system in the USA is also very contrasting, there are no mandatory examinations and procedures during pregnancy or the post partum period. The cost for medical treatment in the USA is enormous, as a result, in order to safe moneay, a lot of women don’t seek the care and support they would need, neither of a midwife nor a doctor.

Conclusio: The author was able to detect several differences between the work of midwives in the USA and Austria during her stay abroad, as well as while doing the literature research for this thesis. Despite the various task fields of american midwives, obstetrics is still dominated by doctors and there is still a long way to go before midwives in the USA are given the equality of esteem they are given in Austria.