Titelaufnahme

Titel
Das Zyklusgeschehen und der Zeitpunkt spontaner Konzeption nach Absetzen hormoneller Verhütungsmittel
Weitere Titel
The cycle and the time of spontanous conception after settling hormonal contraception
VerfasserSchönhofer, Sarah
Betreuer / BetreuerinHauss, Sabrina
Erschienen2017
Datum der AbgabeJuni 2017
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Zyklus / hormonelle Verhütung / Zyklusstörungen / Schwangerschaft / Konzeption / Amenorrhö
Schlagwörter (EN)cycle / hormonal contraception / cycle disorders / pregnancy / conception / amenorrhoea
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Thema:

Die vorliegende Bachelorarbeit soll näher beleuchten, ob und wie sich hormonelle Verhütungsmittel nach dem Absetzen dieser auf das Zyklusgeschehen und den Eintritt einer Konzeption auswirkt. Weiters wird darauf eingegangen, wie Störungen des Zyklus behandelt und betroffene Frauen so am besten beraten werden können.

Methodik:

Für die Beantwortung der beiden Forschungsfragen wurde ab Juli 2016 eine grobe und ab September 2016 die präzise Literaturrecherche durchgeführt. Dabei wurden speziell die Datenbanken PubMed, Cochrane Library, Science Direct, Cinahl, Springer Link und Thieme, sowie die Suchmaschine Google Scholar genutzt und in den Bibliotheken der FH Campus Wien wie auch der medizinischen Universität Wien recherchiert. Als Einschlusskriterien wurde darauf geachtet, dass die gesamten Texte frei erhältlich und nicht älter als 10 Jahre waren und die erhobenen Daten nur Menschen betreffen. Die gesammelte Literatur wurde nach gründlicher Analyse ausgewählt und so finden sich im Literaturverzeichnis 21 angegebene Quellen.

Ergebnisse:

Obwohl dieses Thema von vielen Seiten sehr kontrovers diskutiert wird, konnten durchaus Studien gefunden werden, die aufzeigen, welche negativen Folgen hormonelle Verhütung auf den Zyklus und den Eintritt einer Schwangerschaft haben. Im Durchschnitt lässt sich sagen, dass die ersten drei bis sechs Zyklen nach Absetzen hormoneller Kontrazeption häufig Störungen, wie unter anderem Anovulation oder Amenorrhö, aufweisen. Jedoch wird in weiteren Studien dazu angegeben, dass für diese Veränderungen im Zyklus auch andere Faktoren, wie zum Beispiel die Psyche der Frau, eine wesentliche Rolle spielen können.

Diskussion:

Es werden in den Studien verschiedene Meinungen zu Problemen nach Anwendung hormoneller Verhütungsmethoden geäußert. Da viele Abbildungen jedoch zeigen, dass es vorwiegend in den ersten drei Zyklen seltener zu einer Konzeption kommt, würde die Empfehlung in die Richtung gehen, die hormonelle Verhütung einige Monate vor Kinderwunsch abzusetzen und gegebenenfalls danach noch mit Barrieremethoden oder NFP zu verhüten, damit sich der Zyklus wieder regulieren kann. Es bestünde Bedarf an einer näheren Untersuchung, wie sich die Einnahmedauer generell auf den weiblichen Körper auswirkt oder welche Folgen es hat, wenn sich bereits sehr junge Mädchen auf diese Art und Weise schützen. Dazu könnte in den folgenden Jahren noch mehr geforscht werden, da dies ein bedeutendes Thema für viele Frauen darstellt und sich diesbezüglich am Markt auch immer wieder etwas verändert und verbessert.

Zusammenfassung (Englisch)

Issue:

The present bachelor thesis should light up closer, whether and how hormonal contraceptives affect the cycle and the occurence of a conception after discontinuation. Furthermore it shows how disturbances of the cycle can be treated and how affected women can be advised the best way.

Method:

For answering the two research issues, from July 2016 on a coarse search took place and from September 2016 on the exact literature research was carried out. As a basic, especially the data bases PubMed, Cochrane Library, Science Direct, Cinahl, Springer Link and Thieme, as well as the searching machine Google Scholar were used and also data investigated in the libraries of the FH Campus Wien and the Medical University of Vienna. As an inclusion criteria attention was paid to the fact that the used texts were available for free and not older than ten years old and that the collected data only concerns humans. The accumulated literature was selected according to the thorough analysis and thus 21 are to be found links in the literature list.

Results:

Although this subject is discussed very controversially by many sides, there are also studies found, which show negative results after hormonal contraception at the cycle and the entry of a pregnancy. On average it can be said that the first three to six cycles show disorders, like, among other, anovulation or amenorrhoea. However, in other studies it is mentioned that an essential role for these cycle problems might also play further factors, as for example the psyche of the woman.

Discussion:

Different opinions are expressed within the studies about problems after hormonal prevention methods. Nevertheless, because many figures show that a conception is rarer in the first three cycles, the recommendations take the line of stopping hormonal prevention some months before a pregnancy is planned and if necessary using barrier methods or NFP instead, so that the cycle can adjust itself again. It appears that there is need of closer examination, how the duration of using hormonal prevention affects the body or which consequences it has, if already very young girls use this prevention method. In addition, even more research could be carried out during the following years because this subject is of significant importance for many women and in this field many changes and improvements occur.