Titelaufnahme

Titel
Die Vitamin K Prophylaxe für das Neugeborene
Weitere Titel
The Neonatal Vitamin K Prophylaxis
VerfasserWieser, Myriam Natascha
Betreuer / BetreuerinWokurek-Biebel, Vera
Erschienen2017
Datum der AbgabeJuni 2017
SpracheDeutsch
DokumenttypBachelorarbeit
Schlagwörter (DE)Vitamin-K-Prophylaxe / Vitamin K oral / Vitamin K i.m. / Vitamin-K-Mangel / Vitamin K Neugeborenes
Schlagwörter (EN)vitamin k prophylaxis / vitamin k oral / vitamin k i.m. / vitamin k deficiency / vitamin k newborn
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Hintergrund: Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Vitamin-K-Prophylaxe für das Neugeborene. Jedes Neugeborene kommt mit einem physiologischen Vitamin-K-Mangel auf die Welt. In seltenen Fällen führt dieser Mangel zu einer Blutung. Diese Blutungen, kurz VKDB, können in fünf verschiedene Kategorien eingeteilt werden, nach ihrem zeitlichen Auftreten und ihrer Ätiologie.

Ziel: Ziel dieser Arbeit ist es, die Frage zu klären, ob eine generelle prophylaktische Gabe an jedes Neugeborene gerechtfertigt ist und welche Aufgabe die Hebamme im Bezug auf die Vitamin-K-Prophylaxe hat. Daraus ergibt sich folgende Forschungsfrage: Inwiefern ist die prophylaktische Gabe von Vitamin K an Neugeborene gerechtfertigt und welche Empfehlungen kann die Hebamme an die Eltern weitergeben?

Methode: Für die Recherche dieser Arbeit wurde ausschließlich die Methode der Literaturrecherche verwendet. Die Recherche wurde auf verschiedenen Datenbanken durchgeführt. Es wurden vor allem englische Studien für die Ausarbeitung genützt.

Ergebnisse: Die verschiedenen Formen der Prophylaxe (i.m./oral) sind sehr effektiv, um die Inzidenz von Vitamin-K-Mangel-Blutungen zu senken. Die Inzidenzangaben schwanken sehr zwischen den verschiedenen Autor_innen der Studien. Zu den möglichen Vorteilen eines niedrigen Vitamin-K-Levels ist bis zu diesem Zeitpunkt wenig geforscht worden.

Conclusio: Die Forschungsfrage konnte zum Teil nicht beantwortet werden, da zu den möglichen Vorteilen des niedrigen Vitamin-K-Levels der Forschungsstand zu gering ist. Es sollte weitere Forschung in diese Richtung geben, um mit größerer Wahrscheinlichkeit ausschließen zu können, dass die Vitamin-K-Prophylaxe keine lebenslangen Nebenwirkungen mit sich bringt.

Die Hebamme übernimmt im Bezug zur Vitamin-K-Prophylaxe des Neugeborenen eine wichtige Rolle in der Aufklärung der Eltern, um diesen eine fundierte Entscheidung zu gewährleisten.

Zusammenfassung (Englisch)

Background: This thesis deals with the neonatal vitamin K prophylaxis. Every newborn is born with a physiological deficiency of vitamin K. In rare cases this leads to vitamin K deficiency bleeding. These bleedings, short VKDB, can be classified into five categories, according to their timing and their etiology.

Aim: The aim of this thesis is to answer the question whether a prophylactic administration is justified and which role the midwife has concerning the prophylaxis. Therefore the following research question arises: In what way is the prophylactic administration of vitamin K to a newborn justified and what can a midwife recommend to parents?

Method: In order to answer the research question literature research was used. The research was made on different databases. Most of the literature was in English.

Results: The different methods of vitamin k prophylaxis (i.m./oral) are very effective in order to reduce the incidence of VKDB. The incidences vary a lot between the different authors. There has been little research about the possible benefits of a low vitamin k level so far.

Conclusion: A big part of the research question could not be answered. There is little knowledge concerning the possible benefits of a low vitamin k level. In future there should be more research on this topic in order to be certain that the vitamin k prophylaxis has no lifelong side effects. The duty of a midwife is to inform the parents about the prophylaxis in order to ensure an informed choice by the parents.